Taufe - Bibel-Blog
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Taufe


Sonntag, 16. Februar 2014

Taufe

Wenn wir bei einer Taufe dabei sind, erinnert uns das an unsere eigene Taufe. Und es stellt sich die Frage: Kann man bei uns etwas davon sehen, was wir bei unserer Taufe  bekannt haben? Mit Sicherheit nicht immer. Aber die Erinnerung an die eigene Taufe gibt doch wieder neuen Ansporn und Mut, als Christen zu leben und das andere sehen zu lassen.

“Mein altes Leben fand sein Ende

in Deinem Tod, Herr Jesus Christ,

der von der Welt mich schied, mich trennte,

die jetzt für mich gekreuzigt ist.

 

Gott sieht mich als mit Dir gestorben;

voll Dank nimmt es mein Glaube an.

Den alten Menschen, der verdorben,

hat Er am Kreuz hinweggetan.

 

Ein neues Leben darf ich führen.

Du schenkst, o Herr, dazu die Kraft;

lass sie mich Tag für Tag verspüren

zu echter, treuer Jüngerschaft!

 

Was ich bekannt in meiner Taufe:

auf Deiner Seite, Herr, zu stehen,

lass auf dem Weg, den ich jetzt laufe,

zu Deinem Ruhm auch andre sehn!”

Geistliche Lieder

Klaus Brinkmann

1 Kommentar to “Taufe”

  1. P.Vogel schreibt:

    Ich bin dankbar das mir, leider erst spät, immer neu mein Taufspruch in das Bewusstsein kam und auch kommt. Es ist wie Ausrichtung, Korrektur und Zielsetzung zugleich. Wie gütig war der Herr es vor vielen Jahren den Brüdern eingegeben zu haben, was noch heute für mich wichtig ist.

    Ich bin nicht mehr mein Eigen

    … der sich selbst für uns gegeben hat, auf daß er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das fleißig wäre zu guten Werken.
    Titus 2,14 (Luther 1912)

    1. Ich bin nicht mehr mein Eigen.
    Ihm hab ich mich geschenkt,
    dem sich die Welten neigen,
    der alle Dinge lenkt.
    Dem hab ich mich ergeben,
    der treu die Seinen liebt,
    der seinen Sohn gegeben,
    in ihm mir alles gibt.

    2. Ich bin nicht mehr mein Eigen.
    Weil Christus für mich starb,
    will ihm die Knie ich beugen,
    der Leben mir erwarb.
    Wenn stets zu ihm ich käme,
    der tief erquicken kann,
    aus seiner Fülle nähme,
    wie selig wär ich dann!

    3. Ich bin nicht mehr mein Eigen;
    er, Christus, ist mein Herr.
    Nie will ich dies verschweigen;
    mein höchstes Gut ist er.
    Ich fürchte keine Feinde,
    nicht Spott und Hohn der Welt,
    ich leb in der Gemeinde,
    die sich zu Jesus hält.

    4. Ich bin nicht mehr mein Eigen;
    dem Herrn bin ich getauft.
    Froh will ich den bezeugen,
    der teuer mich erkauft.
    Auf ihn nur will ich sehen,
    dem ich zu Eigen bin,
    mit ihm nur will ich gehen
    zur ewgen Heimat hin.

    (Tauflied, Autor: Karl August Döring (1783 – 1844))

    Gelobt sei der Name des Herrn.

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