Die Liebe Christi - Bibel-Blog
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Die Liebe Christi


Freitag, 21. Februar 2014

Die Liebe Christi

Vor dem Feste des Passah aber, als Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Welt zu dem Vater hingehen sollte – da er die Seinigen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende. 

Johannes-Evangelium, Kapitel 13 Vers 1

Dieser Einleitungssatz zu den Abschiedsworten des Herrn Jesus an seine Jünger (Kap. 13 bis 16) ist bewegend. Der Heiland stand im Begriff, am Kreuz zu sterben und dann aus dieser Welt hinaus, zurück zum Vater zu gehen. Und was verbindet der Heilige Geist mit diesem Gedanken? Die Liebe des Sohnes Gottes zu den Seinen – bis ans Ende. Er vergaß sie nicht, auch nicht in Anbetracht seines Leidensweges und der Erfüllung seiner Wege auf dieser Erde. Auch nicht in Anbetracht seiner Freude, zurück zum Vater gehen zu können. So groß ist seine Liebe zu den Seinen – und zu uns.

Henning Brockhaus

2 Kommentare to “Die Liebe Christi”

  1. Geschoepf schreibt:

    schöner Artikel

  2. P.Vogel schreibt:

    Welch eine Liebe… unaufhörlich und unfassbar in ihrer Fülle.

    1. Ach mein Herr Jesu, wenn ich dich nicht hätte
    und wenn dein Blut nicht für die Sünder redte,
    wo sollt ich Ärmster unter den Elenden
    mich sonst hinwenden?

    2. Ich wüsste nicht, wo ich vor Jammer bliebe;
    denn wo ist solch ein Herz wie deins voll Liebe?
    Du, du bist meine Zuversicht alleine;
    sonst weiß ich keine.

    3. Hättst du dich nicht zuerst an mich gehangen,
    ich wär von selbst dich wohl nicht suchen gangen;
    du suchtest mich und nahmst mich mit Erbarmen
    in deine Arme.

    4. Nun dank ich dir vom Grunde meiner Seelen,
    dass du nach deinem ewigen Erwählen
    auch mich zu deiner Kreuzgemeine brachtest
    und selig machtest.

    Christian Gregor (1723 – 1801)

    Diese Liebe überwand die Zweifel des Thomas… diese Liebe brachte den Petrus zurecht… diese Liebe ist auch heute noch tätig… für die SEINEN.

    Röm 8,34 wer ist, der verdamme? Christus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der [auch] auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.

    Diese Liebe… sie erhält, bewahrt, trägt und führt zum Vaterhaus. Dort werden die SEINEN IHN sehen…

    O Liebe ohnegleichen!

    1) O Liebe ohnegleichen!
    Kein Sinn kann je erreichen,
    Wie Du, o Herr, uns liebst.
    Vergaßest Deine Schmerzen,
    Trugst die nur auf dem Herzen,
    Die Du so unaussprechlich liebst.

    2) Dein Werk ist jetzt vollendet,
    Der Fluch ist abgewendet,
    Und Gnade uns gebracht.
    Der Schuldbrief ist zerrissen,
    Befreit ist das Gewissen,
    Die Sünde ist zunicht’ gemacht.

    3) Jetzt pflegest Du die Deinen,
    Daß trostlos sie nicht weinen,
    Noch hier verlassen stehn.
    Im Geist Du sie begleitest,
    Mit starker Hand sie leitest,
    Die hier durch Kampf und Leiden gehn.

    4) Und Hoffnung, tief im Herzen,
    Macht stille sie in Schmerzen;
    Ihr Teil bist, Jesu, Du.
    Bald enden alle Leiden,
    Und nie mehr wirst Du scheiden,
    Wenn sie gebracht zu Deiner Ruh’.

    5) O Liebe ohnegleichen!
    Kein Sinn kann je erreichen
    Die Fülle, die Du gibst.
    Selbst Engel werden stehen
    Und voll Anbetung sehen,
    Wie Du, o Herr, die Deinen liebst.

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