„Von einem guten Kompliment kann ich zwei Monate leben“, sagte einmal Mark Twain (1835-1910), der eigentlich Samuel Langhorne Clemens hieß, ein amerikanischer Schriftsteller. Vielleicht denken wir, dass es nicht geistlich sei, nicht christlich, ein „Kompliment“ zu machen. Und tatsächlich kommt das Wort von einer gewissen Übertreibung eines Lobes. Aber wir sollten nicht vergessen, dass auch Paulus gelobt hat. Zunächst einmal finden wir in (fast) jedem Brief, dass er mit einem gewissen Lob beginnt. Und selbst bei den Korinthern lesen wir: „Ich lobe euch aber …“ (1. Korinther 11,2).
Manchmal haben wir hier gefragt: Heute schon gedankt? Dieses Mal frage ich: Heute schon gelobt? – Den Ehepartner, die Kinder, den Bruder, die Schwester? Nicht in Schmeichelei, aber in Dankbarkeit und Freude.