Wenn auch nicht sofort - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Wenn auch nicht sofort


Donnerstag, 10. April 2014

Wenn auch nicht sofort

Wenn ich auch gleich nichts fühle von deiner Macht,
du führst mich doch zum Ziele auch durch die Nacht:
so nimm denn meine Hände und führe mich
bis an mein selig Ende und ewiglich!

“Wenn ich auch gleich nichts fühle von deiner Macht” – Vielleicht bringen wir unserem Erbarmer schon länger im Gebet eine Not. Aber es ändert sich nichts an den Umständen oder auch an unserer Gesundheit. Dann können wir schnell ungeduldig werden und innerlich verbittert sein. Aber das wäre doch ein “Nicht annehmen wollen” des Weges, den der HERR für uns vorgesehen hat. Lasst uns trotzdem den zweiten Vers der Liedstrophe singen können!
“du führst mich doch zum Ziele auch durch die Nacht!” – Wir dürfen auch dann ein zufriedenes Herz und innerlich Ruhe haben, weil wir keine Sorge zu haben brauchen, dass Gott sein Ziel mit uns nicht erreicht.
“so nimm denn meine Hände und führe mich” – Wie er sein Ziel mit uns erreicht wissen wir nicht, aber wir dürfen uns auf dem Weg dahin in den Umständen von seinen Händen führen lassen.
“bis an mein selig Ende und ewiglich” – Zu wissen, als Gläubige dieses “selige” Ende erwarten zu dürfen, darf in uns den Wunsch aufkommen lassen, IHM auch bis dahin zu vertrauen!

… – fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; schau nicht ängstlich umher, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich stützte dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit. (Jes 41 Vers 10)

Johannes Berthin

2 Kommentare to “Wenn auch nicht sofort”

  1. Paule schreibt:

    guten Morgen –
    “wenn ich auch gleich nichts fühle von Deiner Macht….”

    Da muß aber jemand richtig gefühllos sein…..
    wenn ich auch nichts fühle, so muß ich aber, wenn ich die Augen offen halte, die Macht Gottes sehen, alleine schon in der Natur. Ein Beispiel: Vor vielen Jahren war da ein Garten welchen eingeebnet wurde, der Platz wurde ca. 20.25 cm dick geschottert, anschließend wurde ca. 10 cm Asphalt aufgetragen und es war ein Parkplatz. Jeden Tag standen ca. 10 – 12 Autos darauf. Nach ca. 4 Jahren bekam der Asphalt eine kleine
    Beule, im nächsten Jahr brach die beule auf und – es kam der Rhabarba heraus welcher früher dort gestanden hatte – daran kann man deutlich die Macht und die Kraft Gottes in der Natur ganz deutlich sehen.
    Und diese Macht offenbart Gott auch an uns Menschen – wir müssen IHN nur lassen.

  2. Johannes Berthin schreibt:

    Lieber Paule,
    es ist ganz bestimmt so, dass wir die Macht Gottes schon allein in der Natur wahrnehmen können und man, wie du schreibst, sehr “gefühllos sein muss, diese Macht Gottes “in dem “Wahrgenommenen” nicht zu sehen.
    “… – denn das Unsichtbare von ihm wird geschaut, sowohl seine Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden – …” (Römer 1 Vers 20)
    Doch hofft man auch innerlich sicher sofort auf die Macht Gottes, die ALLES vermag und unsere persönlichen Umstände , die uns Not machen, zum Guten zu verändern. Und ich denke, dass es da auch Geduld braucht, “wenn wir auch gleich nichts fühlen”. Und wenn es um persönliche Umstände geht sind wir sicher gerade dann sehr sensibel.

    Herzliche Grüße Johannes

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