Das Ärgernis des Kreuzes Christi - Bibel-Blog
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Das Ärgernis des Kreuzes Christi


Mittwoch, 21. Mai 2014

Das Ärgernis des Kreuzes Christi

Nur das Kreuz und ein Grab hatte der Mensch für den Sohn Gottes übrig, sonst nichts. Ihn an das Kreuz gebracht zu haben war für den von Satan getäuschten Menschen kein Ärgernis, sondern sein erklärter Wille. Aber die Vorstellung, dass dieser Gekreuzigte sein Erlöser sein will, ist wie eine Beleidigung für den stolzen Menschen, ein unerträgliches Ärgernis. In alten Tagen entledigte sich die menschliche Gesellschaft ihrer Unwürdigsten am Kreuz – welche Zumutung dann, ihr einen Gekreuzigten als Heiland zu verkündigen! Obwohl Christus völlig unschuldig war, wird das Wort vom Kreuz von den meisten verschmäht, heute nicht weniger als früher!

Das Kreuz war für unseren Heiland nach Gottes Weisheit der Ort, wo sich Gottes Zorn über die Sünde gegen Ihn entlud. Dort trug Er die Ewigkeit unserer Strafe, dort war der Schnitt-punkt von Zorn und Liebe, das Zusammentreffen von Gerechtigkeit und Frieden. Aber dem sündigen Menschen in seinem Unverstand ist es ein Ärgernis.

(aus dem Kalender “Der Herr ist nahe”)

Bernhard Brockhaus

8 Kommentare to “Das Ärgernis des Kreuzes Christi”

  1. Deja schreibt:

    “Dort trug Er die Ewigkeit unserer Strafe, …”

    Wenn überhaupt, dann trug Er am Kreuz die Strafe nicht für die Ewigkeit, sondern nur für einen Tag, was nach biblischen Gesichtspunkten umgerechnet tausend Jahre sind (siehe dazu die Verse unten) bzw. eine Nachtwache, was nach israelitischer Zeitrechnung von damals exakt drei Stunden sind, was laut Bibel genau die Dauer, der bei der Kreuzigung stattgefundenen Sonnenfinsternis ausmacht.

    Psalm 90:4 Denn tausend Jahre sind vor dir wie der gestrige Tag, der vergangen ist, und wie eine Nachtwache;

    Offenbarung 20:2 Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, welche der Teufel und Satan ist, und band ihn auf tausend Jahre

    – “tausend Jahre” in obigem Vers können also im Sinne der Bibel durchaus auch nur ein Tag oder eine Nachtwache (= drei Stunden/Dauer der Sonnenfinsternis bei der Kreuzigung) bedeuten.

    Für Menschen können tausend Jahre durchaus eine Ewigkeit bedeuten, aber nur für jene, die nicht rechnen können und die immer alles falsch verstehen.

    Kurz zur Situation bei der Kreuzigung:

    Lukas 23:39 Einer aber der gehängten Übeltäter lästerte ihn und sprach: Bist du der Christus, so rette dich selbst und uns!40Der andere aber antwortete, tadelte ihn und sprach: Fürchtest auch du Gott nicht, da du doch in gleichem Gerichte bist? 41Und wir zwar gerechterweise, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Unrechtes getan! 42Und er sprach zu Jesus: Herr, gedenke meiner, wenn du zu deiner Königswürde kommst! 43Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradiese sein!

    Wer es nicht auf den ersten Blick versteht, oben in diesen Versen geht es um das wichtigste Thema des Christentums, nämlich um die Nächstenliebe.

    Der zuerst sprechende Schächer wollte von Christus den Beweis, dass dieser alle Menschen gleichermaßen liebt, indem er ihn um Rettung seiner selbst und auch des anderen Schächers bat. Indem er nicht nur an sich selbst und an seine eigene Rettung dachte, denn er sagte “rette dich selbst und UNS …”, zeigte er offensichtlich schon so etwas wie Nächstenliebe.

    Der andere Schächer zeigte sich eher sehr egoistisch, denn er dachte nur an sich selbst, sagte nämlich “Herr, gedenke MEINER …”, was nicht gerade von Nächstenliebe zeugt. Hätte er gewußt, was Nächstenliebe wirklich bedeutet, dann hätte er an Jesus gerichtet, nachdem dieser ihm das Paradies versprochen hat, sagen müssen, ‘Herr, ich gehe freiwillig in den Tod, nimm anstatt meiner den anderen mit’, denn das wäre dann ein Beispiel für wahre christliche Nächstenliebe gewesen, oder wenigstens ‘Herr, ich kann nicht gehen, ohne dass du auch den anderen mit ins Paradies nimmst’. Aber nein, ihm war es vollkommen egal, was aus dem anderen wurde. Und aus dieser Perspektive ist es mir völlig unverständlich, dass Jesus ihn nicht dafür tadelte, sondern ihn sogar noch belohnte ob seines egoistischen Verhaltens. Denn sollte es Christus nicht vorangig darum gehen, jede menschliche Seele zu retten und vor allem auch so eine, die in misslicher Lage noch fähig ist, an jemand anders zu denken, indem sie sagt “Herr, rette UNS!”, anstatt “Herr, rette mich!”?

  2. Reine Gnade schreibt:

    Das Kreuz ist für uns heutezutage immer noch gültig!

  3. Reine Gnade schreibt:

    Jesus trug am Kreuz die Strafe nicht nur für einen Tag!

    Wenn das so wäre, wäre das Kreuz für uns heutezutage ungültig. Das ist natürlich nicht der Fall!

    Alles Gute!

    Josef Sefton

  4. Bernhard Brockhaus schreibt:

    Deja,

    die Bibelstellen, die du zitierst, reisst du aus dem Zusammenhang und verstehst sie deshalb falsch und wendest sie daher hier auch falsch an. In Ps 90,4 beschreibt der Psalmist die Allgegenwärtigkeit Gottes. Gott ist nicht an die Zeit und Zeitpunkte oder Zeitperioden gebunden wie wir Menschen. Daher ist für ihn 1 Tag wie 1000 Jahre und wie drei Stunden. In Offb 20,2 geht es aber tatsächlich um 1000 Jahre nach unserer Zeitrechnung. Diese Periode beschreibt die Dauer des Reiches unter der Herrschaft Christi auf dieser Erde, was noch zukünftig ist.

    Der Ausdruck: “Dort trug Er die Ewigkeit unserer Strafe, …” will zudem gar nicht die Dauer der Strafe, sondern die Intensität der Strafe, die Ihn dort traf, beschreiben. Wir hätten als Sünder, die sich gegen Gott aufgelehnt haben, eine ewige Strafe verdient. Die Strafe, die Ihn am Kreuz traf, war von ihrer Intensität so groß wie die Gesamtheit unserer ewigen Strafe.

    Ich nehme an, Du glaubst das nicht, zumindest beurteile ich das so, wenn ich deine Beiträge lese. Ich denke, es ist wenig sinnvoll, weiter mit dir über Gottes Wort zu schreiben, wenn du gar nicht bereit bist, vorurteilslos zu glauben. Ich kann dir nicht vorschreiben, Jesus Christus als Gott und Herrn und Gottes Wort als die Wahrheit anzuerkennen, aber ich kann dich bitten, es zu tun oder es zu versuchen. Oder glaubst du nur, was du siehst und verstehen kannst?

    Die Begebenheit aus Lk 23 zeigt deutlich, dass es eine Entscheidung eines jeden persönlich ist, an Jesus Christus als Herrn zu glauben oder nicht. Es ist deine Entscheidung, entweder zu spotten wie der zuerst sprechende Schächer, oder zu glauben, wie der zweite Schächer. Christus geht es tatsächlich darum, jede menschliche Seele zu retten! Deswegen schreibe ich auch im Bibelblog und anderen Webseiten und rede mit dem Menschen über Jesus Christus, damit sie Ihn, der sie retten will, annehmen als Retter. Beide Schächer haben Christus am Kreuz gesehen, beide hätten sehen können, dass dieser eine Mann in der Mitte besonders war, anders war, Gottes Sohn war – ja, sie hätten ihn beide erkennen können, aber nur einer war bereit, zu glauben und ihn anzunehmen als Herrn. Bist du auch bereit?

  5. Reine Gnade schreibt:

    Gruss dich Deja!
    Der zweite Schächer war bereit, zu glauben und den Lamm Gottes anzunehmen als König und Herrn.

    Er erkannte dass er sündhaft war und dass Jesus ohne Sünde war. Er betete um Barmherzigkeit.

    Sein Gebet war nicht egoistisch sondern aufrichtig!

    Alles Gute

    Josef Sefton

  6. Deja schreibt:

    @ Bernhard

    “Oder glaubst du nur, was du siehst und verstehen kannst?”

    Ich glaube nicht, sondern ich weiß, dass es mehr gibt als das, was ich sehen kann und ich versuche es zu verstehen und so geht es sicher vielen Menschen auf der Welt.

    “Christus geht es tatsächlich darum, jede menschliche Seele zu retten!”

    In dem Fall hat sich Christus aber herzlich wenig um die arme Seele links von ihm bemüht, ja, er hat noch nicht einmal ein einziges Wort für ihn übrig gehabt als Antwort. Aber keine Antwort, ist auch eine Antwort und Christus hat wohl mehr übrig für die Rechten. Und warum hätte der erste Schächer einen Gott Christus fürchten sollen, der sich im selben Gerichte befindet, wie der Mensch, nämlich in einem Gericht der Menschen?
    Und wie hätte der Fürsprecher von Christus, der zweite Schächer, es überhaupt vermocht zu beurteilen, was gut oder böse vor Gott ist, wenn er nicht zu denen gehört hätte, die vom Baum der Erkenntnis gegessen haben, womit er sich selbst überführt hat, Gottes Gegner zu sein und somit zur Schlangenbrut zu gehören.
    Der erste Schächer konnte nicht unterscheiden, was im Reich Gottes (Paradies genannt), gut oder böse ist. So war er denn auch nur aus menschlicher Sicht und was die Menschengesetze betrifft, schuldig seiner begangenen Taten. Doch vor Gott hätte er vollkommen unschuldig sein müssen, so wie Adam und Eva es auch zuerst gewesen sind, bevor sie der Verführung der Schlange anheim fielen und vom besagten Baum aßen.
    Um es nochmal deutlich zu sagen, der zweite Schächer muß entgegen Gottes Gebots, die Frucht vom Baum der Erkenntnis gegessen haben, denn er wußte, was bei Gott gut und böse ist. Das war seine Schuld vor Gott dem HERRN. Gegen ihn war der erste Schächer, also der links von Jesus, ein regelrechtes Unschuldslamm.
    Und was Jesus selbst angeht, auch er mußte als Mensch vom Baum der Erkenntnis gegessen haben und so kam er einfach nicht umhin, jenen meiden zu müssen, der das nicht getan hatte, also den ersten Schächer und er konnte sich dann beruhigt dem zweiten Schächer als dessen Herrn bekannt geben und diesen brüderlich in sein Reich aufnehmen. Ist dir Bernhard Brockhaus, denn überhaupt klar, was das dann bedeutet?

    Bernhard, du fragst mich: “Bist auch du bereit?”.

    Nein, ich bin nicht bereit, den Mann aus Fleisch und Blut in der Mitte, die sich selbst erhöht habende Schlange (siehe dazu die Verse unten), als meinen Herrn und Meister anzunehmen.

    Johannes 3:14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, also muß des Menschen Sohn erhöht werden,

    Wie kann des Menschen Sohn, denn Gottes Sohn sein?

    Johannes 10:18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir aus. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.

    Jesus hat nie selbst bekannt gegeben, auch nicht auf eine direkte Frage danach (siehe Mt 21:23), wer sein wirklicher Vater ist.

  7. Deja schreibt:

    @ Reine Gnade

    “Er erkannte, dass er sündhaft war und das Jesus ohne Sünde war.”

    Wie kann jemand nach eurem Glauben ohne Sünde sein, wenn er vom Baum der Erkenntnis gegessen hat? Und Jesus muß das getan haben, denn sonst hätte er als wahrer Mensch, der er auf Erden war, keinen Unterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Schächer machen können. Und was den Schächer rechts von Jesus betrifft, auch er muß vom Baum der Erkenntnis gegessen haben, denn er wußte sehr genau, was im Paradies, also bei Gott, der Unterschied zwischen gut und böse ist, d.h. wer vor Gott dem HERRN schuldlos ist und wer nicht. Und wer sich dem Höchsten in dieser Hinsicht gleich macht, beurteilen zu können, was gut und/oder böse ist, und gegen das Gebot (1.Mose 2:17) verstößt, der begeht nach göttlich-biblischen Gesichtspunkten eine große Sünde.

    Was der zweite Schächer getan hat, ist dem Gericht Gottes vorzugreifen, indem er schon vorher den anderen Schächer verurteilt hat, unwürdig für das Reich Gottes zu sein. Er hat überhaupt kein Recht dazu gehabt, den anderen zu tadeln – für wen oder was hat er sich gehalten? Etwa für den Fürsprecher Gottes? Kann ein Sünder der Fürsprecher Gottes sein?

  8. Bernhard Brockhaus schreibt:

    Deja,

    Wie kommst Du auf so wirre Gedanken? Du verspottest und schmähst meinen Herrn und Retter, was ich als Mitverantwortlicher für diesen Blog nicht zulassen kann.

    Mein Wunsch ist es, dass Du erkennst, wie sehr Du irrst. Doch dieser Blog soll Dir nicht dazu dienen, diese falschen Gedanken weiterzugeben.

    Ich möchte Dich daher bitten, nicht mehr auf diesem Blog zu posten.

    Herzliche Grüße
    Bernhard

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