Gedanken über den Glauben - Bibel-Blog
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Gedanken über den Glauben


Sonntag, 3. Juni 2018

Gedanken über den Glauben

“Abraham zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde gestärkt im Glauben, Gott die Ehre gebend, und war der vollen Gewissheit, dass er, was er verheißen hatte, auch zu tun vermag.” (Römer 4,20.21)

Der Glaube ist die durch Gottes Macht bewirkte Annahme des Zeugnisses Gottes in der Seele.

Der Glaube macht das Zukünftige gegenwärtig und das Unsichtbare sichtbar.

Der Glaube ist das große Prinzip des göttlichen Lebens vom Anfang bis zum Ende. Wir sind gerechtfertigt durch den Glauben, und wir leben durch den Glauben; wir stehen durch den Glauben, und wir wandeln durch den Glauben.

Der Glaube ehrt Gott, und Gott ehrt den Glauben.

Glauben heißt, gestützt auf Gottes Wort, Gott in Christus recht zu geben. Glauben rechnet immer ausschließlicher mit Ihm allein. Dabei wird das Denken immer mehr von Ihm beherrscht und erfüllt und wird so zu einem beständigen Beten.

Sich auf Gott selbst stützen ist etwas anderes als sich auf Gottes Segnungen stützen. Um Segnungen zu genießen, brauche ich keinen Glauben, aber um mit Gott zu rechnen, ist Glauben nötig. Gott nimmt uns zuweilen die eine oder andere seiner Gaben, damit unser Glaube angefacht wird und wir lernen, uns auf Ihn allein zu stützen.

Gott findet den Glauben nie zu kühn.

Glauben heißt, sich völlig auf die Unfehlbarkeit und Treue Gottes zu verlassen, und jedes Wort aus seinem Mund für wertvoller und wirklicher zu halten als alles, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können.

(aus dem Kalender “Der Herr ist nahe”)

Bernhard Brockhaus

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