Es hungert Ihn - Bibel-Blog
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Es hungert Ihn


Donnerstag, 17. März 2016

Es hungert Ihn

In Matthäus 21 wird berichtet, wie der Herr Jesus frühmorgens von Betanien nach Jerusalem zurückging. Auf dem Weg hungerte Ihn und er wollte Feigen pflücken. Doch er fand keine:

“Frühmorgens aber, als er in die Stadt zurückkehrte, hungerte ihn. Und als er einen Feigenbaum am Weg sah, ging er auf ihn zu und fand nichts daran als nur Blätter. …” (Matthäus 21,18-19)

Der Feigenbaum, ein Bild von seinem Volk Israel in der damaligen Zeit, trug keine Frucht. Aber Er sucht Frucht.

Findet Er Frucht in unserem Leben? Es hungert Ihn danach!

“Bleibt in mir, und ich in euch. Wie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, dieser bringt viel Frucht, denn außer mir könnt ihr nichts tun.” (Johannes 15:4-5)

Wenn dir dein Leben fruchtleer erscheint und du fragst nach dem Warum, liegt in dem obigen Vers vermutlich die Antwort. Suche die Nähe des Herrn und bitte den Vater, den Weingärtner, dich zu reinigen, damit du mehr Frucht bringst (vgl. Joh 15,1-2) und der Herr sich “sättigen” kann.

Bernhard Brockhaus

1 Kommentar to “Es hungert Ihn”

  1. P. Vogel schreibt:

    Wie schön ist es zu lesen “es hungerte IHN” und das ER diesen Hunger bei den SEINEN zu stillen suchte. Wie hat ER sie doch im Blick, sucht die Gemeinsamkeit, liebt und fördert die SEINEN. Und mit welcher Gnade hat ER diese Liebe gekrönt… was hat ER dahingegeben, geopfert. Das herrliche Ergebnis dieser Liebe… auf immer SEIN und beim Vater ist ein unverdientes Gnadengeschenk.

    Ich meine da ist ein weiterer Blickwinkel… eine Facette dieser göttliche LIebe und Gnade.

    Joh 4,34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist, daß ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe(vollends).

    So sehr ER sich um die SEINEN mühte, bis hin zu völligen Selbstaufgabe hin in den Tod aber auch hin zur Auferstehung.

    Stets erfüllte ER den Willen des Vaters, ließ den Sünder (dich und mich) nicht aus dem Blick und sorgte dafür das wir gerecht werden konnten vor dem HEILIGEN und vor dem Gerechten.

    Anbetung DIR, DU treuer und liebender Heiland.

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