Er vermag! - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Er vermag!


Montag, 11. August 2014

Er vermag!

“Kein Ding ist Ihm unmöglich” (Jer. 32,17)

Er vermag…

…zu erretten angesichts der Macht und der Vermessenheit des Feindes: “Ob unser Gott, dem wir dienen, uns aus dem brennenden Feuerofen zu erretten vermag – und er wird uns aus deiner Hand, o König, erretten…” (Daniel 3,17).

…zu handeln entgegen dem menschlichen Verstand: “Und er (Abraham) war der vollen Gewissheit, dass er, was er verheißen hat, auch zu tun vermag” (Römer 4,21). “Wobei er (Abraham) urteilte, dass Gott auch aus den Toten aufzuerwecken vermag, von woher er ihn (Isaak) auch im Gleichnis empfing” (Hebräer 11,19).

…aus Verweslichem Unverwesliches, aus Irdischem Himmlisches und aus Niedrigem Herrliches zu machen: “Der unserem Leib der Niedrigkeit umgestalten wird zur Gleichförmigkeit mit seinem Leib der Herrlichkeit, nach der wirksamen Kraft, mit der er vermag, auch alle Dinge sich zu unterwerfen” (Philipper 3,21).

Bernhard Brockhaus

3 Kommentare to “Er vermag!”

  1. Chris schreibt:

    Hallo Bernhard!

    Meine Familie ist nicht gläubig. Meine Mutter glaubt “irgendwie” an “irgendwas”, aber leider nicht im biblischen Sinne. Sie hat sich auch nie bekehrt; mein Vater ebenso. Mein Bruder ist Atheist. Meine Schwägerin, sie ist Lehrerin und unterrichtet auch evangelische Religion, hat zwar meinen Neffen und meine Nichte als Säugling taufen lassen, führt aber kein Christenleben. Sie betet nie vor dem Essen, sie und mein Bruder besuchen keine Gemeinde, erzählen den Kindern nichts von Gott u.s.w. … Als ich ihr von der Brüdergemeinde, in die ich ja gehe, erzählt habe, fand sie das alles “hardcoremäßig” und behauptete, ich sei in einer Sekte. Auch beim Thema “Homosexualität” hat sie gesagt, wie ich nur an das, was in der Bibel steht, glauben könne, denn immerhin haben das ja nur irgendwelche Menschen vor Tausenden Jahren geschrieben. Sie meint, ich solle offen schwul leben, egal was die Bibel sagt. Ich befürchte, die Taufe hatte nur was mit “Tradition” zu tun. Einen biblisch begründeten Glauben kann ich in meiner Familie nicht sehen.

    Meine Frage ist jetzt folgende: Wie kann ich meiner Familie den Glauben näherbringen? Ich will nicht immer sofort von der Hölle erzählen, denn das hört sich immer so drohend an, zumal ich dann automatisch in die Position komme, mich als etwas “Besseres” zu sehen, so nach dem Motto “Gott liebt mich, euch verdammt er in der Hölle!”. Das ist nicht schön. Was soll ich da machen? Ich kann doch niemanden zum Glauben zwingen. Was mache ich, wenn zum Beispiel mein Vater stirbt? Er ist jetzt 70 Jahre alt. Wer weiß, wieviel Zeit ihm noch bleibt? Ich tröste mich dann immer mit dem Gedanken, daß Gott ihn vielleicht dennoch errettet, auch wenn er sich nicht bekehrt hat – aus Gnade eben.

    Was soll man denn da machen?

    Wenn Dich mein Zeugnis interessiert, kannst Du es hier nachlesen: http://www.idealisten.net/beitrag/article/liebt-mich-auch-wenn-ich-anders-bin.html

    Hast Du einige Ratschläge? Was sind Deine Gedanken dazu?

    Liebe Grüße
    Chris

  2. Bernhard Brockhaus schreibt:

    Hallo Chris,

    es ist schwierig, auf diese Fragen zu antworten, wenn man die Personen und die Situation nicht kennt. Was soll ich Dir raten?

    Richtig, Du kannst niemandem zum glauben zwingen – Gott tut das auch nicht, obwohl er allen Menschen befiehlt, Buße zu tun. Es ist die Verantwortung jedes Einzelnen, der Botschaft zu glauben. Deine Aussage: “Gott liebt mich, euch verdammt er in der Hölle” ist natürlich nicht zielführend, sondern eher sehr irreführend. Denn Gott liebt sie genauso wie Dich! Und gerade seine Liebe ist es, die Ihn dazu bewegte, für die Rettung des Sünders seinen Sohn zu geben.

    Ich denke, es gibt zwei Dinge, die Du tun kannst: durch Dein Leben ein Zeugnis sein und ausdauernd beten für die Errettung Deiner Eltern und Geschwister! Natürlich kannst und sollst Du auch darüber reden, aber ich habe mal das Zitat gehört: “Predige das Wort, wenn nötig mit Worten”. Du kannst nicht andauernd das Evangelium mit Worten predigen, aber Du kannt das Evangelium LEBEN. Es stößt auf Ablehnung? Das muss Dich nicht wundern – war es beim Herrn Jesus anders? Seine Brüder glaubten nicht an Ihn während seines Lebens, aber in Apg 1 sehen wir sie doch plötzlich versammelt mit den Jüngern.

    Der Inhalt und das Ziel des Glaubens und des Evangeliums ist eine Person: Jesus Christus. Das dürfen wir bei der Weitergabe der Botschaft nie vergessen. Es geht nicht um eine Weltanschauung, sondern um eine Person. Stelle Ihn vor, nicht einen abstrakten Glauben. Rede von Ihm, der wegen unserer Sünden gekreuzigt und für unsere Rechtfertigung auferweckt worden ist. Alle anderen Themen sind zunächst zweitrangig und führen zu Diskussionen, denn meistens wird man mit einem Unbekehrten nicht auf einen Nenner kommen. Natürlich gehört auch ohne Frage die Warnung vor dem Gericht dazu, aber wir sollten dann in erster Linie auf den Retter hinweisen.

    Ich nehme an, Du hast sie bereits mit guter Literatur “versorgt”. Vielleicht ist auch eine Empfehlung von gottsuchtdich.de oder anderen evangelistischen Webseiten gut – da weißt Du am besten, was für jeden Einzelnen passend ist.

    Liebe Grüße
    Bernhard

  3. Chris schreibt:

    Hallo Bernhard!

    Ich wollte mich nur kurz melden, daß ich in den nächsten Tagen noch etwas an Dich schreiben werde. Ich wollte das gerne schreiben, damit Du nicht denkst, ich wäre undankbar oder hätte Dich vergessen. 😉 Schon mal ein “Danke” für Deine Antwort!

    VG
    Chrissen

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