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Weisheit von oben


Samstag, 3. Februar 2018

Weisheit von oben

„Die Weisheit von oben aber ist erstens rein, dann friedsam, milde, folgsam, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ungeheuchelt.“ (Jakobus 3,17)

Nachdem Jakobus über Warnungen ausgesprochen hat über unser Reden, über Streit und Neid, stellt er die Weisheit von oben vor, die uns in unserem Reden und Handeln beseelen sollte.

Sie ist rein: Keine Kompromisse mit dem Bösen. Reinheit steht an erster Stelle, noch vor der Friedsamkeit, die unser Reden kennzeichnen sollte. Friedsam kann unser Reden nur sein, wenn unsere Beweggründe und Gedanken rein sind.

Sie ist friedsam: Reden in göttlicher Weisheit ist immer friedenstiftend und ist nicht auf Diskussion oder gar Streit aus, sondern

Sie ist milde: „Eine milde Antwort wendet den Grimm ab“ und „eine milde Zunge zerbricht Knochen“ (Spr 15,1; 25,15)

Sie ist folgsam: Wer in Weisheit von oben handelt, wird durch Gehorsam gekennzeichnet sein.

Sie ist voll Barmherzigkeit: Es ist nicht nur Liebe sondern auch Weisheit, sich dem Elenden zuzuwenden und zu helfen, den Weg aus dem Tal zu finden.

Sie ist voll guter Früchte: Ein Handeln in göttlicher Weisheit trägt immer gute Früchte. Wer sich an dem Wort Gottes nährt, „ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und dessen Blatt nicht verwelkt“ (Psalm 1,3).

Sie ist unparteiisch: Als Menschen ergreifen wir schnell Partei für die eine oder andere Seite. Wer in göttlicher Weisheit urteilt, dessen Urteil ist unparteiisch und nicht nach Ansehen der Person.

Sie ist ungeheuchelt: Wer in göttlicher Weisheit handelt, ist ehrlich und heuchelt kein Mitgefühl, keine Liebe und auch kein Wissen oder geistliches Verständnis, wo eigentlich keins vorhanden ist.

Wir merken, wie viel uns diese Weisheit mangelt. Jakobus rät uns: „Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden“ (Jakobus 1,5).

Bernhard Brockhaus

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