Vergeudung - Bibel-Blog
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Vergeudung


Montag, 3. November 2014

Vergeudung

Es ist erschreckend, dieses Wort im Zusammenhang mit der Salbung des Herrn Jesus durch Maria zu lesen:

Und als er in Bethanien war, im Haus Simons, des Aussätzigen, kam, während er zu Tisch lag, eine Frau, die ein Alabasterfläschchen mit Salböl von echter, sehr kostbarer Narde hatte. Sie zerbrach das Alabasterfläschchen und goss es aus auf sein Haupt. Einige aber waren unwillig bei sich selbst [und sprachen]: Wozu ist diese Vergeudung des Salböls geschehen?

Maria hat “ein gutes Werk” an dem Herrn getan – das war das Urteil Gottes. Und welch eine Missachtung der Jünger, es als Vergeudung zu beurteilen. Sie missachteten in erster Linie den Wert des Herrn selbst, aber auch den Dienst Marias. Doch kann irgendeine Investition, die aus Liebe zum Herrn geschieht, ob es Zeit, Energie oder Geld ist, Vergeudung sein? Er “verdient” unser ganzes Leben, unser ganzes Herz. Wenn wir jemanden sehen, der in dieser Hinsicht viel investiert, wollen wir es nicht missachten, sondern uns für den Herrn und mit Ihm freuen. Und wir wollen uns selbst anspornen lassen, mehr für den Herrn zu investieren.

Bernhard Brockhaus

8 Kommentare to “Vergeudung”

  1. P.Vogel schreibt:

    +++++
    Mk 12,33 und ihn lieben aus ganzem Herzen und aus ganzem Verständnis und aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft,
    +++++

    Das als Haltung des Geschöpfes gehört dem Heiligen, dem Gerechten… die Lauheit ist IHM nicht recht. Mögen mir Glaubensgeschwister welche “alles” IHM geben, mag es in der Art und Weise für mich unverständlich oder seltsam anmuten, doch angenehm sein und mögen sie doch mein Gebetsziel sein.

    Wo es mir mangelt… Herr lass mich auf Dich allein schauen.

  2. Simon schreibt:

    “Und wir wollen uns selbst anspornen lassen, mehr für den Herrn zu investieren.”

    Bitte nicht so knauserig sein. Denn der Herr will nicht “mehr”, sondern er will ALLES bzw. er will, dass ihr ALLES an die Armen verschenkt. Seht hier:

    Markus 10:21 Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eins fehlt dir! Gehe hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach!

    Tut ihr nun, was der Herr von euch will oder sagt ihr auch in Form von Gestik nein zu ihm, wie es der Reiche tat?

    Markus 10:22 Er aber ward traurig über diese Rede und ging betrübt davon; denn er hatte viele Güter.

    Ich bin mir zu 100% sicher, dass ihr traurigen Blickes diesen frommen Wunsch eures Herrn unerfüllt lasst und ihm selbst den Rücken zukehren werdet – IHR VERDAMMTEN SCHEINHEILIGEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  3. Chris schreibt:

    Simon, kennst Du Bernhard persönlich? Weißt Du, wie er lebt? Weißt Du, ob er finanziell “normal gestellt” ist, ob er arm, ob er wohlhabend oder sogar reich ist? Weißt Du, was Bernhard, wenn er (viel) Geld hat, mit diesem Geld macht? Weißt Du, um wen und um was er sich kümmert, wie er lebt als Christ, wem er bei Sorgen zuhört, jemandem, der in seiner Gemeinde vielleicht in Not geraten ist, Geld spendet, ohne es zurück haben zu wollen?

    Wenn Du ihn also persönlich kennst, dann prüfe ihn am Worte Gottes. Wenn Du ihn nicht kennst, halt einfach die Klappe! Ich kenne Bernhard nicht persönlich, weiß aber, welche Gemeinde er besucht. Er besucht eine Gemeinde, zu deren Gemeinschaft auch meine Gemeinde gehört. Nun gibt es sicherlich auch bei uns Leute, die sonntags fromm dasitzen und lächeln und, sobald sie die Gemeinde verlassen haben, leben, wie es sich für einen Christen nicht gehört. Da unsere Gemeinden aber tatsächlich noch lehren, daß man sich an das Wort Gottes zu halten hat, wirst Du bei uns weitaus weniger Namenschristen finden als zum Beispiel in der EKD, denn wer offen gegen das Wort Gottes lebt und lehrt, muß damit rechnen, daß er rausgeschmissen wird, denn das verlangt Gott von uns, wenn Ermahnungen nichts bringen. Wo findet man das noch in den großen Kirchen, wo gerne vollmundig und, wie Du es sagst, scheinheilig gelabert, aber nichts davon gelebt wird, im Gegenteil, man verdreht alles, was in der Bibel steht … Weißt Du, mit einem Christen, der wirklich nicht viel hat und deshalb auch nicht so geben kann, wie es womöglich gut und richtig wäre, habe ich weitaus mehr Nachsicht als mit einer Kirche, die auf ihren Konten alleine in Deutschland Hunderte Milliarden Euro hortet, dann aber irgendetwas von Nächstenliebe säuselt und von anderen Menschen verlangt, Geld für “Brot für die Welt” zu spenden. Weißt Du, auch ein Bischof, ob nun von der EKD oder RKK, kann sich auf die Kanzel stellen und süße Worte der Liebe und Hilfe daherschwätzen, denn diese Leute haben ja ein gutes, finanzielles Polster aus der Kirchensteuer/vom Staat, evangelisch-freikirchliche Gemeinden finanzieren sich hingegen meist durch freiwillige Spenden. Bei den Durchnschnittschristen sieht das also schon ganz anders aus, also sei nicht so schnell mit Deinem Urteil!

    So viel dazu.

  4. P.Vogel schreibt:

    @ Simon

    Du hast es selber einkopiert und doch etwas übersehen. Der Herr Jesus spricht nicht zu allen die IHM nachfolgen wollen, könnten und fordert das was ER diesem Jüngling sagte. Der Herr Jesus sagte es diesem Menschen, nicht allen. Dieses Ereignis zeigt wie schwer es ist den “letzten” Schritt zu tun, selbst auf die Aussage des Herrn Jesus hin.

    Im Text folgende Zeilen zeigen mehr auf, eine Gefährdung für alle Begüterten. Aber nicht das Versagen aller Begüterten.

    Sind nicht, Gott sei es gedankt, Menschen mit Vermögen da welche es besonnen für das Haus des Herrn und Glaubensgeschwister einsetzen? Die Gutes tun, ein Brief Christi sind.

    Und mit dem Blick auf mich… ja ich möchte gerne mehr für das Werk des Herrn Jesus investieren. Es sei mehr Gebet… die offene Hand… der Blick auf den Nächsten…

    und werter Simon, der wirklich überflüssige Fluch am Ende Deiner Ausführung… Gott wird Dir vergeben wenn Du das bereust. Was macht Dich so hart und und verächtlich?

  5. Frank S. schreibt:

    @simon

    zu: “Ich bin mir zu 100% sicher, dass ihr traurigen Blickes diesen frommen Wunsch eures Herrn unerfüllt lasst und ihm selbst den Rücken zukehren werdet”

    “In einer Welt von universeller Täuschung ist das Aussprechen von Wahrheit ein revolutionärer Akt”

    GOERGE ORWELL

    JA!!! Es ist schwer zu zugeben, aber du hast Recht !!!!
    Selbstsucht und Eitelkeit bestimmen zumeist mein Leben.

    zu: IHR VERDAMMTEN SCHEINHEILIGEN !!!!!!

    Bin ich scheinheilig?
    Ja !!! Heuchelei ist Teil meines Wesens!!!

    Bin ich verdammt?
    Ja, denn ich bin ein Sünder!!!!!

    Und trotzdem ist wichtig zu erfassen, dass Gott größer ist als das was ich bin.

    Gott hat in seiner unendlichen Liebe,für mich selbst, alles gegeben um mich nicht dafür strafen zu müssen was ich bin. Den Gott zu haben der, obgleich er es nicht musste, für mich den Preis bezahlt hat ist für mich alles. Dieser Preis war sein eigener Sohn.

    Ich bin:
    -Ein Sünder
    -Ein Ehebrecher
    -Ein Lügner
    -Ein mit Gräuel befleckter
    und bestimmt wesentlich schlechter als du!!!!

    ABER Gott liebt mich wie ich bin und hat EINEN(einzigen) Ausweg für mich(und für dich) geschaffen: Golgatha !!!!!!

    Dort starb MEIN Herr Jesus für mich(,und wenn du willst auch für dich)!!
    (denn der ewige Tod ist der Preis für eine einzige noch so “kleinste” Sünde).

    ER hat für (alles)jeden den Tod geschmeckt….(Heb 2,9).
    Also ganz bestimmt für mich!!!!

    Bitte schau auf dein Leben! Bitte sei ehrlich!!! Bitte sei Realist!!!und frage dich:
    -Kann ich wirklich behaupten vollkommen zu sein? (das ist der Anspruch den Gott an uns alle stellt)

    Ich kann nur sagen:
    Lass dich versöhnen mit Gott(2.Kor 5,20).

    Für deine Versöhnung mit IHM hat Er ALLES(seinen Sohn) gegeben.

    Willst du nicht zu Ihm kommen???(Kannst IHM ruhig sagen:” Ich bin Besser als der Frank.S aus N. ;-))

    In der ewigen Ferne von Gott (in der Hölle) sind nur Freiwillige…..

    Ich bin nicht besser al du!!! das ist ein unumstößliches Faktum….
    DER (EINZIGE!!!!!)Unterschied ist…:

    Ich hab (das was ich bin )bekannt ……und DU?????

    Arschlöcher(wie mich),nimmt Gott auf, Selbstgerechte nicht…….!(Lk 5,31-32)

    Bitte versteh’ mich nicht falsch… Deine Aussage war richtig…. : Ich bin(und bleibe) schuldig Meinem Retter mehr zu geben als ich es gegenwärtig tue. Trotzdem ist das was ich bin und habe nicht genug um “gerecht vor IHM zu sein”.

    @P.Vogel

    zu:
    “und werter Simon, der wirklich überflüssige Fluch am Ende Deiner Ausführung… Gott wird Dir vergeben wenn Du das bereust.

    Mat 5,44!!!!
    BITTE nicht alles so persönlich nehmen!!!! Wenn Gott für uns ist..wer wieder uns…?????
    UNSER HEILAND sagt(AN KREUZ): VATER VERGIBT IHNEN….

    zu: Was macht Dich so hart und und verächtlich?”
    Tja!!! Was wohl?????
    Vielleicht hat er einmal zu oft Scheinheiligkeit erlebt…

    Wir sind einzig das wozu uns GOTT gewürdigt hat. Alles andere hat, Gott selbst, so sehr verachtet, dass er es am Kreuz getötet hat….

  6. Frank.S schreibt:

    @Chris
    zu:”Wenn Du ihn nicht kennst, halt einfach die Klappe!”

    Sorry..Kein Umgangston für einen Kind Gottes..
    Wo es hinführt fragende Stimmen durch Polemik zum Schweigen zu bringen sollte uns die Geschichte lehren…… .Kritik und Fragen sollten sachlich (biblisch) beantwortet werden………. .
    Ich kenne Bernhard auch(leider) nicht persönlich.Und dennoch glaube ich ,dass er diese,von Chris gemachte, Aussage bei weitem nicht so persönlich nimmt wie du!!!
    Beleidigungen zurück()zuhalten sollte der oberste Anspruch für einen Christen sein…

  7. Chris schreibt:

    @Frank: Ich bin kein 10-jähriger kleiner Junge, insofern muß ich mich von Dir nicht belehren lassen, welche Wortwahl ich zu gebrauchen habe und welche nicht. Dieses “Kind Gottes”-Gedöns kannst Du Dir auch sparen.

  8. Bernhard Brockhaus schreibt:

    @Chris,

    Du gehst entschieden zu weit! Ich stimme Frank in allen Punkten zu, insbesondere was was Deine Wortwahl betrifft.
    Deine Reaktion auf den Kommentar von Simon und den von Frank offenbart leider doch ein wenig das Gebaren eines 10-jährigen Jungen.

    Wir wollen es damit hier auf dem Blog bewenden lassen. Wenn Du allerdings dazu noch antworten willst, kannst Du es gerne per Mail tun. Du hast ja meine Adresse.

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