Quengeln - Bibel-Blog
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Quengeln


Sonntag, 23. November 2014

Quengeln

Die Begebenheit von Bileam in 4. Mose 22-24 enthält viel Lehrreiches für uns. Warum sagt Gott erst “Nein!” und dann doch “Ja!”? Bileam hätte nach dem ersten Mal, als er Gott gefragt hatte und eine klare Antwort erhalten hatte, Bescheid wissen müssen. Aber er fragt Gott noch ein zweites Mal. Und nach dem Motto “ich habe es dir klar gesagt, aber wenn du  unbedingt willst, dann tu es” lässt Gott in ziehen. Aber Gott geht ihm nach. Und zwar auf sehr ungewöhnliche Weise. Inwiefern Bileam daraus wirklich etwas gelernt hat, können wir der Geschichte nicht wirklich entnehmen.

Manchmal wollen auch wir unbedingt “mit dem Kopf durch die Wand”. Und Gott lässt uns. Vielleicht, damit wir etwas lernen. Das kann jedoch mit unter sehr schmerzhaft sein. Wie gut, wenn wir daraus die Konsequenzen ziehen und einsehen, dass wir einen verkehrten Weg eingeschlagen haben.

Als Fazit können wir festhalten:

– Gott “zwingt” uns nicht zu unserem Glück.

– Gott geht uns nach, wenn wir auf einem verkehrten Weg sind.

– Die Konsequenzen eines verkehrten Weges müssen wir allerdings selber tragen.

– Wenn Gott “NEIN!” sagt, dann meint er es auch so. Wir sollten es akzeptieren und nicht wie ein kleines Kind quengeln, bis der Vater/die Mutter endlich (genervt) nachgibt.

Klaus Brinkmann

1 Kommentar to “Quengeln”

  1. Samuel schreibt:

    Das ist ein interessanter Artikel und die Situation darin erinnert mich an etwas, das mir erst vor kurzem passiert ist und dazu noch hier auf diesem Blog unter dem Artikel “Fragen – Eine List Satans”.

    Bernhard Brockhaus schreibt:
    21. November 2014 um 19:07
    “Ich meine aber, dass der Blog nicht die richtige Plattform ist für diese Unterhaltung.”

    Aus seinen übrigen Worten geht hervor, dass er nicht direkt NEIN zu mir sagt, er macht mir jedoch ein freundliches Angebot, welches ich so aber nicht anzunehmen gewillt gewesen bin. Den genauen Grund für seine Meinungsänderung weiß nur Bernhard selbst, jedoch es kam dann dies als Antwort für mich:

    Bernhard Brockhaus schreibt:
    22. November 2014 um 12:10
    “Dieser Blog ist gerade dafür da - hier hast du meine absolute Zustimmung. Es ist eine Plattform für Unterhaltungen und für Erörterungen von Fragen.”

    Damit gab mir Bernhard dann also sein JA (Zustimmung) und wenn man seine beiden Aussagen von oben miteinander vergleicht, so könnten sie gegensätzlicher kaum sein.

    Meine Antwort an Bernhard, die zwischen seinen beiden Kommentaren liegt, kann hier auch jeder nachlesen. Dazu stelle ich die Frage: Habe ich Bernhard gequengelt? Sieht meine Antwort an ihn so aus, als ob ich “mit dem Kopf durch die Wand wolle”?

    Wenn jetzt Bernhard bei seiner Meinung geblieben wäre, dass dieser Blog nicht die richtige Plattform für solche Unterhaltungen sei, was hätte ich dann machen sollen? Ich hätte mich dann fügen müssen, denn als Mitblogbesitzer hat er auch eine gewisse Machtposition inne, die ich als nur Besucher dieses Blogs nicht habe. Das einzige was ich tun konnte war, ihn auf freundlichem Weg versuchen umzustimmen, indem ich mit ausgewählten Worte BITTE zu ihm sagte, er möge mich doch das tun lassen, was ich möchte, nämlich Fragen zu stellen, um an Antworten zu kommen.

    Mit etwas klammen Gefühl kam ich also wieder auf diesen Blog, um Bernhards Antwort an mich zu lesen. Man kann sich denken, dass ich mich wirklich darüber gefreut habe, als Bernhard dann seine Meinung doch noch geändert hat.

    Hätte Bernhard seine Meinung nicht geändert, was wäre dann passiert? Das in mir vorher klamme Gefühl wäre einem schlimmeren Gefühl gewichen, was sich Enttäuschung nennt. Wie es danach in Bernhard Gefühls- und Gedankenwelt ausgesehen hätte, kann er nur selbst wissen. Ich vermute aber mal, er hätte sich dann schon selbst die Frage gestellt: Habe ich wirklich richtig und im Sinne des Wortes gehandelt?

    Jedenfalls das kam mir jetzt spontan in den Sinn, als ich den obigen Artikel durchlas und da ich ein spontaner Mensch bin, habe ich gleich meine Gedanken dazu in Form eines Kommentars niedergeschrieben. Interessant ist auch, wie das jetzt alles zusammengepasst hat, so als wäre es gar nicht mal so zufällig passiert. Denn ich denke, dass Gott ständig seine Engel überall in der Welt aussendet, damit letzten Endes doch nur SEIN WILLE geschehe.

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