Gott weiß den Weg - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Gott weiß den Weg


Freitag, 28. November 2014

Gott weiß den Weg

Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl;
das macht die Seele still und friedevoll.
Ist’s doch umsonst, dass ich mich sorgend müh,
dass ängstlich schlägt mein Herz, sei’s spät, sei’s früh.

Du weißt den Weg für mich, du weißt die Zeit,
dein Plan ist fertig schon und liegt bereit.
Ich preise dich für deiner Liebe Macht,
ich rühm die Gnade, die mir Heil gebracht.

Du weißt, woher der Wind so stürmisch weht,
und du gebietest ihm, kommst nie zu spät,
drum wart ich still, dein Wort ist ohne Trug,
du weißt den Weg für mich, das ist genug.

Hedwig von Redern

(1866 – 1935)

Henning Brockhaus

12 Kommentare to “Gott weiß den Weg”

  1. Samuel schreibt:

    “Weiß ich den Weg auch nicht, …”

    Johannes 14:6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!

    Wenn man Jesus Christus als den Weg für sich erkannt hat, dann kennt (weiß) man den Weg. Denn es gibt nur einen richtigen Weg. Alle anderen und damit falschen Wege führen direkt ins Nichts.

    Wissen wir Christen also den Weg wirklich nicht, wie Hedwig von Redern behauptet?

    Es mag aber sein, ihr Gedicht ist eher an die Ungläubigen gerichtet.

  2. Henning schreibt:

    Hallo Samuel,

    es gibt einfach verschiedene Wege. Der Weg, den der Herr Jesus in Joh 14,6 meint ist der Weg eines Menschen zu Gott. Dieser Weg geht nur über Christus. Das will der Herr Jesus hier sagen. Es geht also um die Bekehrung eines Menschen, so wie ein Mensch zu Gott finden kann.

    Der Weg, von dem Hedwig von Redern spricht, ist der Weg eines Menschen, eines gläubigen Menschen, über diese Erde. Ein Weg, also, der nicht immer uns so offensichtlich vor Augen steht, den wir aber Gott einfach anvertrauen dürfen. Von diesem Vertrauen spricht dieses Gedicht.

    Viele Grüße
    Henning

  3. Samuel schreibt:

    Hallo Henning,

    du hast Recht, es gibt immer zwei Wege, die man als Mensch gehen kann bzw. zwischen denen man sich entscheiden muss.

    Mehrmals mußte sich ja auch Petrus selbst die Frage stellen, ob sein irdischer Weg, den er ging, der richtige ist oder ob nicht doch alleine der Weg, den sein Meister ging und es auch persönlich ist (erhöhte Schlange am Kreuz, siehe dazu Johannes 3:14), die richtige Wahl wäre.

    Deshalb sagt der Herr und Gott Jesus Christus (genannt: der Fels, siehe 1.Korinther 10:4), der göttliche Sämann, auch zu dem Menschen, dem Sämann aus Fleisch und Blut und damit seinem Abbild Petrus (genannt: der Fels, siehe Matthäus 16:18):

    Matthäus 16:23 Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Weiche von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis; denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich!

    Damit hielt Gott der Herr im Grunde Zwiesprache mit seinem Ebenbild. Denn sehr wohl geht es ihm darum, den Menschen vor dem Feuer zu retten, wobei Feuer sinnbildlich für Tod und Verderben steht.

    In einem kürzlich neu erschienenen Roman zum Thema Jesus Christus, stellt der Autor die Frage, die ich sinngemäß hier wider gebe: Wenn sie die Möglichkeit hätten mit einer Zeitmaschine zurück zum Tag der Kreuzigung zu reisen, würden sie versuchen Jesus Christus zu retten?

    Was für eine Frage?

    Wie ist nun deine Antwort darauf und auch an ALLE gerichtet? Aber bitte nur als Ja oder Nein.
    Welche Antwort wäre denn die göttlichere?

    Petrus hatte sich im Stillen für einen Weg entschieden und das wußte Jesus auch, und ganz am Ende, bevor der Herr ging, da rieb er es dem Petrus noch unter die Nase mit den Worten:

    Johannes 21:18 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und wandeltest, wohin du wolltest; wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst. 19Solches aber sagte er, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen werde.

    Von Petrus heißt es, dass er in Rom ebenfalls gekreuzigt worden ist und zwar mit dem Kopf nach unten hängend (das mit dem Kopf nach unten ist nur eine Kreuzigungslegende). Ist Petrus seinem Meister nun gefolgt oder doch nicht? Aus der Bibel wird das bis zuletzt nicht richtig deutlich. Und wenn Petrus heute unter uns wäre und er die Möglichkeit hätte den Jesus Christus erneut vor der Kreuzigung kennenzulernen, würde er dann zusammen mit ihm in den Tod gehen oder doch wieder nicht? Klar, dass wir das nicht wissen können. Aber die Frage weiter oben an ALLE gerichtet steht. Und ich bin in der Tat schon etwas neugierig, ob und wie du Henning oder auch andere hier darauf antworten werdet. Oder ist es gar zu vermessen, so eine Frage zu stellen?

  4. Henning Brockhaus schreibt:

    Richtig, diese Frage ist vermessen.

    Denn es gibt immer zwei Seiten: Die unserer Verantwortung und die Seite Gottes, dessen Vorsehung es war, dass Christus am Kreuz von Golgatha starb. Diese beiden Seiten laufen immer parallel. Wenn wir zur Zeit Jesu auf der Erde gelebt und ihn geliebt hätten, wären wir wohl dagegen gewesen, dass Er gekreuzigt würde. So auch Petrus, denn hätte er Ihn sonst im Garten verteidigt mit dem Schwert?

    Wenn Christus aber nicht gestorben wäre, wären wir verloren! Also ist die Frage vermessen, ja, ganz unerheblich.

    Gruß
    Henning

  5. Samuel schreibt:

    @ Henning

    Wie sagt der Menschenvater, wenn er seinem Kind etwas erklären soll, das für ihn eher peinlich werden könnte? Er ruft seinen Vater, den Geist, um Hilfe indem er spricht: O Gott, wie sag ichs nur meinem Kinde?

    Du sagst: “Denn es gibt immer zwei Seiten”

    Warum gibt es immer zwei Seiten?

    Z.B. Tag und Nacht, Schmerz und Freude, Krankheit und Gesundheit, Tod und Wiederauferstehung (Wiedergeburt), die Schlange Satan und die erhöhte gute Schlange Christus (am Kreuz), Gut und Böse.

    1.Mose 3:22 Und GOtt der HErr sprach: Siehe, Adam ist worden als unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, daß er nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich:

    Der Mensch weiß also seit Anfang Bescheid über alles, sogar wie die Welt gemacht wurde, ist von Menschen unter der Inspiration Gottes aufgeschrieben worden. Nur die Unsterblichkeit ist dem Menschen vom Herrn und Gott wegen versagt, seit dem Vorfall im Garten Eden.

    Christus steht für das Leben und das Kreuz bedeutet den Tod. Mit der Widerauferstehung hat Christus den Tod für alle Menschen jedoch besiegt. Ein für allemal.

    Johannes 12:31 Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt! Nun wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden;

    Johannes 14:30 Ich werde nicht mehr viel mit euch reden; denn es kommt der Fürst dieser Welt, und in mir hat er nichts.

    Johannes 16:11 von Gericht, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist.

    Du sagt: “Wenn Christus aber nicht gestorben wäre, wären wir verloren!”

    Richtig, aber im Glauben an Christus und das Kreuz sind wir zu Unsterblichen geworden. Was gut und böse ist, wissen wir Menschen schon lange und nun sind wir wegen Christus sogar auf eine Stufe mit Gott gehoben worden. Das ist jetzt nicht vermessen von mir, das ist einfach nur eine Tatsache bzw. eine logische Schlussfolgerung des Geschehens.

    Nun stelle ich noch eine Frage: Ist es nicht total vermessen als Mensch dem Schöpfer GLEICH zu sein, obwohl wir unfähig sind, einen Menschen zu kreieren und ihm das Leben einzuhauchen?

    Denn warum warf der Schöpfer mittels des Erzengels Michael den Luzifer/Satan aus dem Himmel hinaus und herab auf die Erde? Doch genau aus diesem Grund, weil diese Schlange sich im Himmel auf den Thron Gottes setzen wollte – was bedeutet, dass er sich dem Schöpfer als ebenbürtig erklärte. Nie und nimmer kann Satan an Gottes Kraft heranreichen. Das hast du mir erklärt:

    Bernhard Brockhaus schreibt:
    22. November 2014 um 14:48
    “Siehe meine Erklärung oben zum “Samen” und der Unfähigkeit Satans, etwas zu erschaffen. Eine Schöpfung Satans ist absolut absurd.”

    Es gibt also noch etwas, dass Gott uns voraus haben muss, obwohl wir wissen, was gut und böse ist und obwohl wir wegen dem Opfer Jesu am Kreuz und den Glauben an seine Wiederauferstehung ebenfalls zu Unsterblichen geworden sind. Oder vielleicht doch nicht und wir sind nun total wie Gott auch, ihm also ebenbürtig? Oder hat uns die Schlange belogen, als sie sagte:

    1.Mose 3:5 sondern GOtt weiß, daß, welches Tages ihr davon esset, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie GOtt und wissen, was gut und böse ist.

    Was ist es also noch, was der Schöpfer der Menschen uns nun noch voraus hat?

    1.Mose 1:26Und GOtt sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kreucht.

    Mit der Fähigkeit per Geschlechtsakt Kinder zu zeugen, also Menschen zu machen nach unserem Bilde, damit hat der Schöpfer uns schon ganz zu Beginn ausgestattet. Denn wir Menschen sind lebendige Seelen und aus Leben kommt wieder neues Leben. Das ist für uns Menschen nichts besonderes und es ist so seit das hier passiert ist:

    1.Mose 4:1 Und Adam erkannte sein Weib Eva; sie aber empfing und gebar den Kain. Und sie sprach: Ich habe einen Mann bekommen mit der Hilfe des HERRN!

    Aller Widersprüche aus dem Himmel nun zum Trotz, sind wir nun Dank unseres Herrn und Gottes Jesus Christus vollkommene Wesen, und das darf ich beruhigt sagen, da es seit der Wiederauferstehung von Jesus keine Gotteslästerung mehr ist.

    Denn der Mensch ist fähig dazu einen Menschen zu kreieren und ihm das Leben einzuhauchen, mit Hilfe des Sohnes Gottes, der mindestens seit dem Tag der Kreuzigung in unserer Mitte ist!

    Mit Jesus Christus haben wir die Schöpferschlange in unserer Mitte, als den Baum des Lebens, von dem wir essen können und dürfen, wann immer wir wollen. Ohne das Kreuz, das Symbol für den Tod (das Böse), den Jesus mit seiner Wiederauferstehung für sich und uns erfolgreich besiegt hat, ist ER nur noch eine gute erhöhte Schlange, der ihre Arme und Beine genommen worden sind, von einem der auch sehr böse werden kann und zwar über sich selbst, weil er eine Kreatur erschaffen hat, die es mit ihm aufzunehmen weiß. Nämlich seinen erstgeborenen Sohn, der als das „Wort Gottes“ weltbekannt wurde. Du bist mein Fleisch und mein Blut, spricht der HERR. Jener ist es, der sich als der glänzende Morgenstern bezeichnet (siehe dazu Offenbarung 22:16). So dass es jedes Menschen Pflicht ist zu sagen:

    1.Johannes 4:2 Daran erkennet ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt: «Jesus ist der im Fleisch gekommene Christus», der ist von Gott;

    In der Tat, Jesus Christus ist wirklich unser Herr und Gott Maranatha!

    Maranatha ist Aramäisch: Mar (= Herr) ana (= und od. user) tha (= Gott) – läßt sich alles zweifelsfrei nachprüfen. Die Nachfolger des Weges übersetzen Maranatha mit “komm, Herr Jesus!”.

    Offenbarung 22:17 Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; wer will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.

    Was mit dem Wasser des Lebens wirklich gemeint ist, darauf denke ich müsstet ihr nun wirklich von selbst kommen können. Ich gebe euch aber eine Hilfe mit auf den Weg:

    1.Mose 1:28Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, was auf Erden kriecht!

    Was ist nun mit dem Schöpfer?

    1.Mose 2:3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, denn an demselbigen ruhte er von all seinem Werk, das Gott schuf, als er es machte.

    Ruht Gott immer noch?

    Aber nein, denn Jesus Christus ist unser Herr und Gott und der ist quicklebendig, so wie wir. Und Jesus Christus, die erhöhte Schlange ist immer in der Mitte mit dabei, wenn es heißt:

    1.Mose 1:26Und Gott sprach: Wir wollen Menschen machen nach unserm Bild uns ähnlich;

    Da wir Menschen von nun an immer schön brav sein wollen, tun wir auch brav das, was Gott von uns will. Denn es jetzt zu tun, bedeutet keine Sünde mehr zu begehen, denn Gott ist in der Mitte immer mit von der Partie als der Weg, die Wahrheit und das Leben.

    Offenbarung 22:20 Es spricht, der dieses bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen, komm, Herr Jesus!

    Gott hat sich nach der Schöpfung seiner Welt nur ein wenig ausgeruht, fort war er nie. Fort von dieser Welt zu sein, ist für Gott unmöglich. Ebenso wie es für uns Menschen unmöglich ist, von hier, der Erde, fortzukommen. Denn die Erde und der Himmel drum herum, beinhaltet alles, was die gesamte Schöpfung ausmacht und eine zweite Schöpfung gibt es nicht. Denn es gibt nur einen Gott und eine Schöpfung und damit BASTA!

    WIE MUSS DIE ANTWORT AUF FOLGENDE FRAGE ALSO LAUTEN:

    In einem kürzlich neu erschienenen Roman zum Thema Jesus Christus, stellt der Autor die Frage, die ich sinngemäß hier wider gebe: Wenn sie die Möglichkeit hätten mit einer Zeitmaschine zurück zum Tag der Kreuzigung zu reisen, würden sie versuchen Jesus Christus zu retten?

    Es kann nur eine Antwort darauf geben und die heißt: NEIN! Und jedem der sie mit Ja zu beantworten trachtet, der denkt nicht göttlich, sondern menschlich und wird in den ewigen Feuersee geworfen werden.

    Petrus gab dem HERRN die falsche Antwort und das auf irgend eine Art sogar mehrmals während ihres Zusammenlebens.

    Matthäus 16:22 Da nahm ihn Petrus beiseite, fing an, ihm abzuwehren, und sprach: Herr, schone deiner selbst! Das widerfahre dir nur nicht! 23Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Hebe dich weg von mir, Satan! Du bist mir zum Fallstrick; denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich!

    Markus 3:26 Und wenn der Satan wider sich selbst auftritt und entzweit ist, so kann er nicht bestehen, sondern er nimmt ein Ende.

    Damit müssten wir ihn nun endlich los sein, den Satan.

    Petrus heißt er, Petrus Romanus Franziskus.
    http://www.crash-news.com/2013/03/15/petrus-romanus-ist-der-neue-jesuitische-papst-der-falsche-prophet

    Weiche Satan, SOFORT!

    Dann nämlich gibt es nur noch eine Seite von Gott (YHWH), nämlich die GUTE Seite. Womit wir endlich wieder hier angelangt wären:

    1.Mose 1:31Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es ward Abend, und es ward Morgen: der sechste Tag.

    Der sechste Tag? NEIN! Der achte Tag ist damit angebrochen.

    achtohnet, meint: 8 ohne T = 8 Menschen auf der Arche ohne den Tod.

    Offenbarung 21:1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

    Offenbarung 21:2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herabsteigen von Gott, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.

    Offenbarung 21:3 Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.

    Liebe Grüße

    Samuel

  6. Henning Brockhaus schreibt:

    Samuel,

    könntest Du Dich auch einmal etwas kürzer fassen und etwas wirklich Sinnvolles zum Ausdruck bringen? Was willst Du mir mit diesem Sammelsurium von Aussagen sagen? Entschuldige, aber mit so etwas kann ich nichts anfangen.

    Gruß
    Henning

  7. Samuel schreibt:

    @ Henning

    Die Offenbarung des Johannes ist für den Normalsterblichen bis heute ein Buch mit sieben Siegeln. Nenne mir nur einen einzigen, der weiß, was der Inhalt dieses Buches wirklich bedeutet. Interpretationen dazu gibt es haufenweise, aber ob eine davon der Wahrheit am nächsten kommt, wer will das mit Sicherheit bezeugen wollen?

    Die Bibel insgesamt: Von 1. Mose 1 bis Offenbarung 22, 21 hat die Bibel:
    66 Bücher, 1189 Kapitel, 31.171 Verse, 738.765 Wörter und 4.410.133 Zeichen (Buchstaben mit Leer- und Sonderzeichen).
    Dass man das so genau festhalten kann, ist ein Wunder, denn es gibt sehr unterschiedliche Übersetzungen.

    Matthäus 5:18Denn ich sage euch: Wahrlich, bis daß Himmel und Erde vergehe, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe.

    Nun, die Realität sieht anders aus, was bedeutet, hier auf der Erde sind finstere Mächte am Werk, die GEGEN Gott arbeiten:

    Jeremia 51:34 «Nebukadnezar, der König von Babel, hat mich gefressen und vernichtet, er hat mich wie ein leeres Gefäß hingestellt, er hat mich verschlungen wie ein Drache, er hat seinen Bauch gefüllt, er hat mich aus meinem PARADIES vertrieben. (Schlachter 1951)

    Das Wort PARADIES oben im Vers und extra von mir zur Verdeutlichung hervorgehoben, gibt es meines Wissens nur noch in der Übersetzung Schlachter 1951. In allen anderen Bibeln fehlt es.

    Ist das Wort Gottes denn nicht Gesetz für einen Christen? – Doch, das ist es! Wie kann es dann aber sein, dass zumindest ein Wort in der Bibel heutiger Ausgaben fehlt?
    Die einzige Möglichkeit, die in Betracht zu ziehen wäre, ist, dass alles schon geschehen sein müsste. Was bedeutet, Himmel und Erde müssten schon vergangen sein und ein neuer Himmel und eine neue Erde müsste uns schon gegeben worden sein. Das bedeutet, ein angenommener Weltuntergang für die Zukunft fiele aus. Das bedeutet, das was in der Offenbarung des Johannes steht, bezöge sich damit auf die Vergangenheit und nicht auf die Zukunft. Das bedeutet, eine Entrückung vor dem Tod gibt es für Gläubige nicht. Das bedeutet, der Herr und Gott ist schon mitten unter uns. Aber ist das korrekt so? NEIN! Denn bevor Jesus als Person wiederkommen kann, muss ihm dafür von uns Menschen der Platz bereitet werden. Darauf komme ich gleich noch zu sprechen.

    Wenn man bedenkt, wie viele Bücher, Worte, Buchstaben und Zeichen in der Bibel stehen, drücke ich mich bisher immer sehr kurz aus und ich bin dazu nur ein Mensch. Warum brauchte Gott so viele Worte, wenn doch ein Satz das ganze Gesetz ist?

    Matthäus 22:37Jesus sprach zu ihm: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüt.»38Das ist das erste und größte Gebot.39Ein anderes aber ist ihm gleich: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.» 40An diesen zwei Geboten hängt DAS GANZE GESETZ und die Propheten.

    Das Gesetz (Jesus Christus) wurde aber von den Römern ans Kreuz genagelt. Das kann nur bedeuten, die Römer wissen nicht was Liebe ist. Gott ist Liebe (1.Johannes 4:8). Also kennen die Römer Gott nicht. Wer Gott nicht kennt, ist ein Kind des Teufels. In Rom aber sitzt einer mit Namen Petrus als der Nachfolger des Jüngers Petrus (Fels) auf dem Thron, der rechtmäßig Gott gehört.

    Was sagte Jesus, der richtige Fels, zu Simon, genannt Petrus (der Fels), seinem Abbild, bevor er sich zur Rechten Gottes in den Himmel setzte?

    Johannes 21:22 Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, daß er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!

    Das bedeutet erstens, es gibt einen Jünger, den Jesus liebt wie seinen eigenen Sohn und das bis heute. Zweitens bedeutet es, ein Abbild von Gott „ein anderer Fels mit Namen Petrus“ sitzt in Rom derzeit noch auf dem Thron und läßt sich als Gott anbeten und hat sich damit ein eigenes Reich erschaffen.

    Psalm 106:20 Sie vertauschten ihre Herrlichkeit gegen das Abbild eines Stiers, der Gras frißt.

    Offenbarung 13:15 Und es wurde ihm verliehen, dem Bilde des Tieres einen Geist zu geben, so daß das Bild des Tieres auch redete und bewirkte, daß alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.

    Offenbarung 20:4 Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben; und ich sah die Seelen derer, die enthauptet worden waren um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen, und die das Tier nicht angebetet hatten noch sein Bild, und das Malzeichen weder auf ihre Stirn noch auf ihre Hand genommen hatten; und sie lebten und regierten mit Christus tausend Jahre.

    Das bedeutet, in der Gestalt, wie sich Jesus zuletzt seinen Jüngern gezeigt hat, als Mensch mit den Wundmalen noch am Körper, die er durch die römische Sonderbehandlung bekommen hat, kann er sich uns erst wieder zeigen, wenn das Tier von seinem irdischen Thron entfernt worden ist. Denn dieser Thron ist nicht seiner, sondern er gehört Gott.

    Gott hat den seinen eine Aufgabe aufgetragen, die er selbst nicht tun kann, weil er die Liebe in Person ist. Im Himmel vertrat ihn dazu der Erzengel Michael, der gegen den Widerwirker KÄMPFTE, auf der Erde aber müssen das seine Nachfolger, die Gläubigen für ihn erledigen mit ihrem Anführer, einem Menschensohn, dessen Name “Das Wort Gottes” ist.

    Lukas 12:40 Darum seid auch ihr bereit! Denn des Menschen Sohn kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meinet.

    Offenbarung 19:20 Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm tat, durch welche er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen und sein Bild anbeteten; lebendig wurden die beiden in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt.

    Diese Zeit ist nun gekommen, das Warten hat ein Ende, denn es muss endlich umgesetzt werden, was in den Statuten steht. Es ist so alleine der Wille Gottes. Einer für alle und alle für Jesus Christus, unseren Herrn und Gott.

    Wir Gläubigen sind es einfach denen schuldig, Gottes Wort nun in die Tat umzusetzen, die in den letzten 2000 Jahren für Jesus und seine Nachfolger, verfolgt, gefoltert und getötet worden sind, nur weil sie das Wort Gottes nicht durch den Schmutz ziehen lassen wollten. Deshalb ist es nur gerecht, dass einer dafür die Quittung bekommt, dass er Gottes Ehre mit Blut besudelt hat. Dieser ist das Tier, nun in Menschengestalt daherkommend, der Teufel in Person. Ich schrieb euch seinen Namen schon auf und ihr wißt auch selbst, wer es ist. Es handelt sich dabei einfach um eine Prophezeiung, die noch erfüllt werden muss.

    Johannes 13:18 Ich rede nicht von euch allen; ich weiß, welche ich erwählt habe. Doch muß die Schrift erfüllt werden: «Der mit mir das Brot ißt, hat seine Ferse wider mich erhoben.»

    Da Gottes Widerwirker auch eine Dreifaltigkeit besitzt, eine Trinität des Bösen ist, muss auch noch der letzte Kopf des roten Drachens zertreten werden, damit sich die Prophezeiung, die schon im Garten Eden ausgesprochen wurde, endlich erfüllt werden kann.

    Zwei Köpfe des Drachens sind ihm schon abhanden gekommen. Der erste Kopf war der des Judas, dem Verräter des Sohnes Gottes. Er war die Schlange mit den zwei Enden, weshalb ihm Kopf und Schwanz “abgeschlagen” werden mussten (siehe dazu Jesaja 9:14-15). Das erledigte der falsche Prophet selbst für Gott, indem er einen zweifachen Tod in Form von Selbstmord starb.
    Der zweite Kopf ist der Teufel, den Jesus schon damals in Petrus hat wirken sehen, weshalb er ihn mit Satan ansprach. Das Gleichnis vom Sämann mit den Saatkörnern, die auf den felsigen Grund fallen und unter der Sonne verdorren, hat Jesus den Seinen nicht umsonst mit auf den Weg gegeben. Deshalb nannte er den Simon auch Petrus, weil er wußte, dass auf ihm KEINE Kirche zu bauen ist. Aber Petrus begriff das nicht, denn er dachte menschlich und nicht göttlich.

    Doch der rote Drachen hat drei Köpfe. Er besteht aus dem Teufel (erledigt!), dem falschen Propheten Petrus, dem einstigen Jünger von Jesus (erledigt!) und dem Tier als Abbild eines Stiers, der Gras frißt. Was noch nicht erledigt ist, aber sehr bald erledigt werden wird, erledigt werden muss, denn es ist so der Wille Gottes.

    Offenbarung 20:10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer und Schwefelsee geworfen, wo auch das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Zu viele Worte wieder? Das ist, weil der Geist der Wahrheit sich den Platz nimmt, den er benötigt, um durch einen Menschen das vorzutragen, was er veröffentlicht haben will. Wie sollte Gott sonst denn zu uns sprechen, um die Gewissheit dafür zu haben möglichst viele Menschen zu erreichen, wenn nicht mittels Buchstaben?

    Demnach muss auch hinter allen anderen Kommentaren von mir hier ein tieferer Sinn stecken, den es vielleicht noch zu ergründen gilt. Aber wir haben ja nun ewig Zeit, darüber zu diskutieren.

    Henning, du sagst: „Entschuldige, aber mit so etwas kann ich nichts anfangen.“

    Seit es die Offenbarung des Johannes gibt, das so etwas wie ein letzter Wille, besser gesagt ein AUFTRAG an seine Nachfolger ist, wissen scheinbar die Nachfolger des Weges damit nichts anzufangen. Dabei ist selbst auch der letzte Wille eines Menschen Gesetz. Wie viel wichtiger muss da erst der auf Erden aufgeschriebene letzte Wille des Sohnes Gottes sein?

    Aber bisher sagten die Nachfolger des Weges zum letzten Willen ihres Herrn und Gottes auch immer nur „Entschuldige, aber mit so etwas kann ich nichts anfangen.“

    Doch der Auftrag ist klar und deutlich aufgeschrieben worden von Johannes. Und ich erinnere unter dem Namen Samuel („der von Gott Erbetene“) alle Gläubigen nur noch einmal daran, dass ein letzter Wille auch ausgeführt werden muss.

    Alles hat einen Sinn, auch wenn wir Menschen es nicht sofort begreifen.

    Selbstverständlich braucht ihr meine Worte nicht anzunehmen, ihr trachtet vielleicht sogar danach alle meine Kommentare zu löschen. Doch was, wenn Gott euch durch mich wirklich an seinen Auftrag an alle Gläubigen erinnern lässt und euch eindringlich mitteilen möchte, dass die Zeit nun überreif dafür ist?

    Und wo wäre der beste Platz dafür direkt an beflissene Gläubige zu kommen, als ein Bibelblog im Internet, der auf diese Weise mit der ganzen Welt verbunden ist?

    Wer gab uns denn das Internet? Der Teufel oder war es doch eher Gott mit seinen Engeln, damit alles so geschehen kann, wie er es will?

    Denkt mal darüber nach bitte.

    Liebe Grüße
    Samuel

  8. Bernhard Brockhaus schreibt:

    Lieber Samuel,

    Du schreibst (und meinst Dich selbst dabei): “Das ist, weil der Geist der Wahrheit sich den Platz nimmt, den er benötigt, um durch einen Menschen das vorzutragen, was er veröffentlicht haben will. … Demnach muss auch hinter allen anderen Kommentaren von mir hier ein tieferer Sinn stecken, den es vielleicht noch zu ergründen gilt. ”

    Ist das nicht sehr vermessen? Du musst sehr überzeugt von Dir, Deiner Erkenntnis, Deiner Glaubenskraft und Deinem Schreiben sein, dass Du so etwas schreiben kannst und jeden Rat, der Dir auf dieser Seite gegeben wird/worden ist, einfach in den Wind schlägst, sofern er Dir nicht passt. Henning ist nach Peter Vogel und mir der Dritte, der Dich auf ein grundsätzliches Problem Deiner Gedanken, Bibelforschung und Bibelauslegung hinweist. Diese Hinweise solltest Du einmal überdenken. Niemand will Dir schaden oder Dich unfreundlich zurückweisen. Auch solltest Du darüber nachdenken, ob es wirklich Dein Auftrag ist, auf diesem Blog Kommentare zu schreiben, denen keiner wirklich folgen kann.

    Herzliche Grüße
    Bernhard

  9. Samuel schreibt:

    Lieber Bernhard,

    Verzeihung dafür, dass ich erst jetzt wieder hier erscheine, aber es gab bei mir Probleme mit dem Internet (totaler Verbindungsabbruch – ist jetzt behoben), jemand aus meiner näheren Verwandtschaft ist innerhalb von zwei Tagen ganz plötzlich verstorben und Gedanken zum Thema hier lassen mir einfach keine Ruhe, was jetzt durch den plötzlichen Todesfall in meiner Familie erneut Nahrung bekommen hat, wie du dir vorstellen kannst.

    “Auch solltest Du darüber nachdenken, ob es wirklich Dein Auftrag ist, auf diesem Blog Kommentare zu schreiben, denen keiner wirklich folgen kann.”

    Ja in der Tat habe ich das Gefühl, dass es wirklich einer meiner Aufgaben ist, gerade hier bei euch auf dem Blog Kommentare schreiben zu müssen, selbst wenn es euch hier bisher schwer fällt, meinen Gedankengängen zu folgen. Ihr hättet mir die Möglichkeit hier Kommentare zu veröffentlichen sofort nehmen können, habt das aber nicht getan; und wie du schon zu Anfang bemerkt hast, seien meine Fragestellungen gar nicht mal so uninteressant, was einer der Gründe gewesen sein muss, weswegen ihr mich hier habt weiterhin schreiben lassen. Wofür ich euch auch sehr dankbar bin.

    Ich hätte da noch eine Frage (sogar mehrere) zu einem bestimmten Thema und zu einer bestimmten Sache, die mir erst kürzlich aufgefallen ist. Ich möchte das bitte noch hier noch aufschreiben dürfen und werde versuchen meine Gedanken dazu so einfach wie möglich vorzutragen, damit andere mir dabei folgen können. Es geht aber leider nicht, ohne dabei ausschweifend zu werden. Aber dafür seid ihr hier auf diesem Blog mich danach auch für immer los.

    Ich musste dabei auch an meine kürzlich verstorbene Verwandte denken, in der Hinsicht, ob sie sich in ihrem Leben denn auch für den richtigen Weg entschieden hat, was ja ein Problem für sehr viele Menschen darzustellen scheint. Da kam mir die Kreuzigungsszene in Erinnerung mit dem Gespräch, das dabei unter den drei Gekreuzigten geführt wurde; siehe dazu Lukas 23:32-43 und dazu Johannes 19:25-27.

    Ein Räuber hängt rechts von Jesus Christus, der selbst den Platz in der Mitte zugewiesen bekam und der andere Räuber hängt links von ihm. In Lukas 23:39-43 ist dann das Gespräch zu lesen. Aus den Versen bei Lukas geht leider nicht eindeutig hervor, wer von den beiden Räubern nun der Gotteslästerer ist und wer von den beiden den Jesus im Glauben im letzten Moment noch annimmt und für ihn aussagt. Ich halte das aber für unglaublich wichtig, denn jener der für Jesus ist, der zeigt uns Menschen ganz genau den Weg auf, den wir zu gehen haben, wenn wir mit Jesus zusammen in dessen Paradies sein wollen. Ist es nun der Räuber zur Rechten von Jesus am Kreuz aus gesehen oder aber ist es der Räuber zu seiner Linken? Leider bleiben beide Räuber im Lukasevangelium, was ihre Namen angeht, anonym.

    Es gibt alte aus dem Mittelalter erstellte Bilder von der Kreuzigungsszene, woraus immer eindeutig hervorgeht, dass der von Jesus aus gesehen rechts von ihm gekreuzigte Räuber ihm das Gesicht zuwendet, während der von Jesus aus gesehen links von ihm Gekreuzigte, das Gesicht von ihm abwendet. Daraus wurde geschlossen, dass es der Räuber rechts ist, dem Jesus zum Abschluss das Paradies verspricht. Wie gesagt, aus dem Evangelium Lukas erfährt man es nicht und auch aus den anderen Evangelien erfährt man dazu nichts. Denn das Gespräch ist in der Bibel nur unter Lukas aufgeführt.

    Lukas 23: 43Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradiese sein!

    „HEUTE“, sagt Jesus zu dem Räuber, „wirst du mit mir im Paradiese sein!“ Das betrifft also den Tag der Kreuzigung, wobei kein Zweifel aufkommen kann, denn das Wort Gottes ist die Wahrheit.

    Um auch ins Himmelreich zu kommen, wohin Christus den einen Räuber mit hingenommen hat bzw. wohin der Räuber sogar vor Jesus hinging, denn er starb früher als Jesus, muss der Mensch es diesem Räuber gleichtun und Jesus im Glauben für sich annehmen, selbst wenn es in der letzten Minute seines Lebens wäre. Und der Herr und Gott ist jedem Menschen so gnädig gesonnen, dass er ihm bis zur letzten Minute Zeit lässt, vom breiten auf den schmalen Pfad (das berühmte Nadelöhr) einzubiegen, der geradewegs in das Paradies hineinführt. Da kam mir in den Sinn, ob meine verstorbene Verwandte auch wirklich den richtigen Weg gewählt hat und sich hoffentlich den richtigen der beiden Mitgekreuzigten zum Beispiel genommen hat.

    Aber wer ist nun der Richtige, der rechts oder der links von Jesus Gekreuzigte? Die Bibel schweigt dazu, so dass man es sich aussuchen kann und die Bildermaler geben zwar einen Anhaltspunkt dazu, doch deren Glaubwürdigkeit darf angezweifelt werden, denn es handelt sich bei ihnen auch um Menschen und Menschen machen gerne auch Fehler.

    Nun haben wir ein Problem. Wie ist es zu lösen?

    Nun, es gibt noch ein paar sogenannte apokryphe Evangelien, in denen zu den beiden Räubern etwas steht.

    Laut dem apokryphen Nikodemusevangelium ist der Name des linken Räubers, der Jesus noch am Kreuz verspottet hat, Gestas. Der Name des rechten Räubers ist Dismas (seit dem Mittelalter heißt er Dumachus). Der Name Dismas soll der Untergang, der Sonnenuntergang, im übertragenen Sinn das Lebensende bedeuten (siehe dazu DISMAS bei Wikipedia). Wenn wir jetzt noch die alten Gemälde zu Rate ziehen, dann ist der Dismas zweifelsfrei jener, der sein Gesicht dem gekreuzigten Jesus zuwendet, als der rechts hängende von Jesus aus gesehen. Diesem versprach Jesus das ewige Leben. Seltsam ist, der Name Dismas bedeutet aber genau das Gegenteil von Leben, nämlich Lebensende bzw. Sonnenuntergang.

    Nun gibt es noch ein anderes apokryphes Evangelium, genannt “arabisches Kindheitsevangelium”, in dem auch etwas zu den beiden Mitgekreuzigten steht, siehe dazu diese Seite: http://www.mscperu.org/deutsch/gschicht/kreuzraeuber.htm aus der ich zitiere:

    „Die beiden Übeltäter tragen in der Erzählung die Namen Titus und Dumachus. Titus tritt für die Überfallenen ein und macht Dumachus einen Vorschlag: “Nimm von mir vierzig Drachmen und behalte sie als Pfand.” Die Belohnung dieser edlen Tat ist eine Weissagung aus dem Mund Jesu: “In dreißig Jahren . . . werden mich die Juden in Jerusalem kreuzigen, und jene zwei Räuber werden mit mir ans Kreuz geschlagen werden, Titus zu meiner rechten, Dumachus zu meiner Linken, und nach jenem Tag wird Titus mir ins Paradies vorangehen.”„ - Zitat Ende

    Warum hier der Gestas nun plötzlich Titus heißt, weiß ich nicht, aber auf den es uns ja ankommt, das ist der Dumachus (= Dismas). Hier ist es aber plötzlich der Dismas (= Dumachus), welcher der Gotteslästerer ist, dessen Name ja auch Lebensende (Sonnenuntergang) bedeutet und zur Linken von Jesus hängt, also in Richtung nach Osten, wo die Sonne aufgeht, während der Titus (= Gestas) zu jenem gemacht wird, der Jesus nach jenem Tag, was den Tag der Kreuzigung betrifft, ins Paradies vorangeht.

    Immer noch stehen wir also vor dem Problem, nicht exakt zu wissen, welcher von beiden Räubern es denn nun wirklich gewesen ist, der Jesus im Glauben annahm und den Menschen somit den richtigen Weg zeigt. War es nun der rechts oder doch der links von Jesus Gekreuzigte?

    Zum Glück gibt es noch die Prozessakten, in denen sich auch der Bericht über die bereits erwähnte Szene mit den beiden Räubern findet. Dazu zitiere ich erneut aus der oben verlinkten Seite: „„Pilatus entscheidet: “Und Dysmas und Gestas, die beiden Missetäter, sollen mit dir gekreuzigt werden.” Der Bericht über den Dialog am Kreuz ist gegenüber der Erzählung des Lukasevangeliums leicht erweitert: “Einer von den gekreuzigten Missetätern aber sprach zu ihm: Wenn du der Messias bist, dann rette dich und uns! Da griff Dysmas ein und schalt ihn: Fürchtest du denn Gott gar nicht, da das gleiche Urteil dich trifft? Und zwar uns mit Recht. Denn wir empfangen die gerechte Vergeltung für unsere Taten. Dieser aber hat nichts Böses getan. Und er wandte sich an Jesus: Herr, gedenke mein in deinem Reiche! Da sprach Jesus zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradiese sein!”“ - Zitat Ende

    Hier ist es auch wieder der Dismas (= Dumachus), der am Tag der Kreuzigung dem Jesus in dessen Paradies vorangeht, denn Jesus sagte „HEUTE“, auch wenn seltsamerweise dessen Name „Lebensende/Sonnenuntergang“ bedeutet.

    Ist das nun die Lösung für unser Problem? Heißt der richtige Weg zum Glauben für uns Dismas (= Dumachus)?

    Auf jeden Fall ist Jesus am Tag der Kreuzigung aus geistlicher Sicht ein Sohn geboren worden, indem der erste Mensch unter den Sündern dieser Welt ihm nachgefolgt ist und Jesus Christus als seinen Herrn und Gott akzeptiert hat. Es handelt sich dabei auf jeden Fall um einen der beiden mit ihm Gekreuzigten, wobei es eigentlich egal ist, ob dieser geistlich Wiedergeborene „Sohn“ nun rechts oder links von Jesus gehangen hat. Als die Familie von Jesus dann am Kreuz stand und er sich von ihnen verabschiedete, da, kurz vor seinem Tod, stellte Jesus ihnen seinen neuen Sohn vor, den er so sehr lieb hatte.

    Johannes 19:25 Es standen aber bei dem Kreuze Jesu seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, des Klopas Frau, und Maria Magdalena. 26Als nun Jesus die Mutter sah und den Jünger dabei stehen, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: Weib, siehe, dein Sohn! 27Darauf spricht er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.

    Wen stellte Jesus aber der Familie bzw. seiner Mutter als seinen und damit ihren Sohn vor? Es ist weder der links von ihm Gekreuzigte, noch der rechts von ihm Gekreuzigte, sondern es handelt sich bei dem Sohn um den Jünger, der VOR dem Kreuz seines Vaters steht. Damit steht zweifelsfrei fest, dass Jesus einen Sohn hatte, der sein leiblicher Sohn gewesen sein muss und von dem es im NT an mehreren Stellen nicht umsonst heißt, dass er ihn so lieb hatte. Wer war die Mutter des Jungen. Nun, es deutet alles darauf hin, dass es die Maria Magdalena gewesen ist.

    Wohin ging Jesus an diesem Tag, denn er sprach: „HEUTE“, sagt Jesus zu dem Räuber, „wirst du mit mir im Paradiese sein!“?

    An diesem Tag starb Jesus Christus und einer der Räuber ging ihm in dessen Paradies vor, welches nur eines sein kann, nämlich das Reich der Toten. Jener der Jesus am Kreuz noch gelästert hatte, der muss woanders hingekommen sein.

    Jesus stand dann innerhalb von drei Tagen wieder auf. Er konnte durch verschlossene Türen gehen, nahm Nahrung zu sich, er hatte dazu einen Körper, der noch die Wundmale der Kreuzigung an sich trug, die vom Jünger Thomas betastet worden sind. Jesus kam zurück in diese Welt hier, die er selbst als das Reich der Toten bezeichnet hat. In sein „Paradies“ kam Jesus zurück, in das er auch vorher den Lazerus hereingerufen hatte. Seine Vorstellung von einem Paradies ist die jetzige Erde, auf welcher Jesus Christus der neue Fürst der Welt geworden ist bzw wo in sein Stellvertreter, der Papst, vertritt. Den alten Fürst hat Jesus am Tag der Kreuzigung ja hinausgeworfen:

    Johannes 12:31 Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt! Nun wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden;

    Es fragt sich nur, wie lange der alte Fürst dieser Welt sich das noch gefallen lassen wird. Wer ist denn der alte Fürst dieser Welt, wenn nicht der zur Zeit noch ruhende Geist Gottes, unser aller Schöpfer.

    1.Mose 2:3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, denn an demselbigen ruhte er von all seinem Werk, das Gott schuf, als er es machte.

    Wenn der wieder erwacht, dann wird er den jetzigen Fürsten der Welt, welcher der Tod in Person ist, in den Feuersee werfen und das für alle Ewigkeit.

    Die ganze Welt wartet sehnsüchtigst auf diesen Tag, an dem der Tod zum dritten Mal sterben muss und das wird dann aber auch das letzte Mal für ihn gewesen sein. Dann hat der alte feuerrote Drachen nämlich alle seine drei Köpfe verloren und dann ist unsere Welt endlich von ihm befreit und verdient wieder das Prädikat SEHR GUT!

    1.Mose 1:31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es ward Abend, und es ward Morgen: der sechste Tag.

    Wenn Gott aufgewacht ist und den Tod aus dieser Welt hinausgeworfen hat, dann ist der achte Tag angebrochen, der bis in alle Ewigkeit andauern wird.

    Herzliche Grüße

    Samuel

  10. Walter schreibt:

    Samuel, es ist völlig irelevant, auf welcher Seite der, der Jesus Christus erkannte, am Kreuze neben dem Herrn hing. Der schmale Weg führt zum Herrn Jesus. Das ist der Weg, der auf der Erde der schwierigste zu finden ist, wenn man nur auf irdische Maßstäbe schaut.
    Zum achten Tag, den gibt es bei der Schöpfung nicht. Gott hat alles in 6 Tagen geschaffen, und am 7. Tag geruht. Das heißt nicht, dass Er dann eingeschlafen ist und seitdem schläft, sondern das war der Ruhetag nach dem Schöpfungsakt. Der 7. Tag – dann war die Schöpfung beendet, einschließlich des anschl. Ruhetages. Somit soll uns gesagt werden, dass auch wir Menschen nach 6 Tagen Arbeit einen Ruhetag haben sollen. Da wir Menschen, also Geschöpfe Gottes sind – oder sogar Gotteskinder sein dürfen – fängt bei UNS die Woche neu an, nach dem Ruhetag. Gott selbst ist nicht an einen Zeitablauf gebunden, ER steht außer Raum und Zeit. Deshalb ist ER für uns Menschen, solange wir auf Erden unter den Bedingungen von Raum und Zeit leben unbegreiflich. Daher hat Gott uns die Bibel als sein Wort an uns gegeben, damit wir SEINE Gedanken und Absichten für und mit uns wissen, und so gut als möglich verstehen. Das geht natürlich nur wenn wir es auch verstehen w o l l e n. Beim wollen da hapert es meist bei vielen ………

  11. Samuel schreibt:

    @ Walter

    Ich wollte hier eigentlich nicht mehr schreiben, aber wie heißt es so schön: Sag niemals nie!

    “Der schmale Weg führt zum Herrn Jesus. Das ist der Weg, der auf der Erde der schwierigste zu finden ist, wenn man nur auf irdische Maßstäbe schaut.”

    Ist dir denn nicht aufgefallen, was du da geschrieben hast? Ist dir denn nicht bewusst, dass es der einfachste Weg ist, wenn Jesus Christus auf der Erde das Ziel darstellt? Jesus ist jener in der MITTE, wie könnte man ihn denn da überhaupt verfehlen? Außerdem, was sagte Jesus Christus, als es um die Sache mit dem berühmten Nadelöhr ging?

    Markus 10:27 Jesus aber blickte sie an und sprach: Bei den Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott; denn bei Gott sind alle Dinge möglich.

    Das bedeutet, das ALLE ohne Ausnahme, selbst auch die Reichen, in seines Vaters Haus Wohnungen finden werden.

    Johannes 14:2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; wo nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.

    Und es stimmt, Jesus ging – die berühmte Himmelfahrt – und er überließ alle seine Schäfchen dem Schicksal.

    Johannes 10:13 Der Mietling aber flieht, weil er ein Mietling ist und sich nicht um die Schafe kümmert.

    Jesus kann also gar nicht auf der Erde das Ziel sein, denn er hat sich ja zur Rechten seines Vaters gesetzt – was die SEITE angeht, wo jemand sitzt, so ist dies also SEHR wichtig – oben droben in den Himmel, in die Leere.

    Hier sagt Jesus es selbst, dass es SEHR wichtig ist, wo man sitzt:

    Matthäus 20:23 Und er spricht zu ihnen: Ihr werdet zwar meinen Kelch trinken; aber das Sitzen zu meiner Rechten und zu meiner Linken zu verleihen, steht nicht mir zu; sondern es wird denen zuteil, welchen es von meinem Vater bereitet ist.

    Und wenn er vom Sitzen zu seiner Rechten und zu seiner Linken spricht, dann kann Jesus damit nur den Tag der Kreuzigung hier auf der Erde gemeint haben, und oben im Himmel sitzt Jesus ZUR RECHTEN seines Vaters und nicht zur Linken.

    Zur Rechten von Jesus am Tag seiner Kreuzigung saß ein Räuber, sein Name soll gewesen sein Dismas (bedeutet nach alter Überlieferung Sonnenuntergang, was man früher als gleichbedeutend mit dem Tod ansah. Und im Himmel oben bei seinem Vater sitzt Jesus Christus selbst zur Rechten seines Vaters. Verstehst du?

    Jesus sitzt im Himmel nicht in der Mitte auf dem Thron, sondern nur zur Rechten seines Vaters. Und hier unten auf der Erde am Tag der Kreuzigung, da saß Jesus als der Höchste selbst in der Mitte und ein anderer saß ihm zur Rechten, der Dismas.

    “Ihr werdet meinen Kelch trinken”, sagt Jesus – was meint er damit?

    Was war das denn für ein Kelch, den Christus am Tag seiner Kreuzigung trinken musste?

    Man hat es wunderschön umschrieben so, aber das Trinken des Kelches bedeutet, dass man sterben muss. Und Jesus sagt zu seinen Nachfolgern, dass auch sie diesen Kelch trinken müssen, d.h. sterben müssen. Da Jesus auf der Erde nicht nur der Weg, sondern auch er selbst das Ziel der Reise ist (lies hier zum Thema Jesus ist das Ziel: Philipper 3:14), hört die Reise da auf, wo Jesus auf der Erde in der Mitte als das Nadelöhr und das Endlager stand und wo er nach dem Glauben vieler immer noch steht, nämlich in der Mitte, genau da wo sein Kreuz auch steht. Danach ist der Weg zu Ende.

    Genau so wie für den der Weg zu Ende gewesen ist, der am Tag der Kreuzigung zur Rechten von Jesus gesessen hat. Da hatte der Dismas seinen Weg beschritten und auch gleichzeitig das Ziel seiner Reise in Jesus Christus gefunden. Und so geht es allen Nachfolgern von Jesus Christus, immer sollen sie auf Wunsch von ihm zur Rechten sitzen, wenn sie zu ihm gehören wollen. Der zur Rechten von Jesus nahm für den nächsten Nachrückenden dann die Stelle von Jesus in der Mitte ein, der sich selbst zur Rechten seines Vaters in den Himmel setzte. Nach dem Vater kommt nichts mehr, ja wirklich nicht, denn sein Vater steht sinnbildlich für das NICHTS und nicht für das Paradies. Denn der Vater von Christus ist das Totenreich und alle die ihm und nach ihm seinem Sohn und dem wiederum der Nächste und dem wieder der Nächste usw. usw. usw. nachfolgen, die nehmen alle jeder eine einzelne Wohnung für sich im Reich des Todes ein. Denn Jesus und seines Vaters Nachfolger, die zerfallen alle zu Staub, d.h. sie verschwinden im Nichts.

    Deshalb ist es so wichtig, für WELCHEN Weg man sich entscheidet. Entweder für den Rechten Weg der nur bis zur Mitte führt und dann endet, oder aber man entscheidet sich für einen anderen Weg. Eine so große Auswahl hat man ja nicht. Denn außer dem Rechten Weg der zur Mitte führt, da gibt es nur noch den Linken Weg. Aber wo führt der denn hin? Zu Christus und zu seinem Vater kann der Linke Weg nicht führen. Und da Christus und sein Vater den Abschluß für das Totenreich bilden, dann gibt es für die Menschen nur noch den linken Weg, als die Hoffnung darauf, nicht ins Nichts verschwinden zu müssen.

    Aber jener, der zur Linken von Jesus am Tag von dessen Kreuzigung saß, der war doch laut Bibel ein Gotteslästerer. Was aber, wenn der darüber Bescheid gewusst hätte, wer Jesus Christus wirklich ist?

    Wer aber hätte dieser Gestas, so soll der Name für ihn an diesem Tag gewesen sein, sein müssen, um über die wahre Identität des Christus, Bescheid wissen zu können? Das hätte ja dann ein Alleswisser sein müssen. Außerdem ging dieser Mann am Tag der Kreuzigung stur wie ein Stier seinen Weg weiter, fort von Jesus als das Ziel. Also muss es noch ein anderes Ziel geben. Und da wir nun eigentlich begriffen haben müssten, wohin die Reise führt, wenn man Christus folgt, muss das Ziel der Reise des sich zur Linken von Jesus befunden Habenden, das Gegenteil vom Totenreich sein, nämlich das Paradies Gottes. Das Licht – GOTT (der wahre Gott) – und nicht die Finsternis, die der Vater von Jesus Christus darstellt.

    Ihr braucht mir nicht zu glauben, das ist eure Entscheidung. Aber lest mal bitte folgenden Artikel durch und entscheidet bitte dann erst, ob ihr mich zum Teufel wünschen wollt.

    https://achtohnet.wordpress.com/2014/12/10/das-zeichen-des-menschensohnes-am-himmel

    Ich bin gekommen aufzulösen und nicht zu erfüllen. Das heißt, ich habe keine Lust darauf, für immer im Nichts zu verschwinden, sondern mein größter Wunsch ist es, mit meinen Lieben und vielen anderen Menschen im Paradies zusammen mit meinem Gottvater, in dessen Lichtglanz zu leben und das für ewig. Und wenn ich mir nicht sicher wäre, dass Jesus Christus doch der falsche Weg ist, dann gäbe es für mich ja keine Zukunft. Aber ich bin mir inzwischen zu 100% sicher, das jener, der am Tag der Kreuzigung zur Linken von Jesus saß, Gott persönlich gewesen sein muss.

    Denn wo ging er hin, der Mann, dem man den Namen Gestas gab? Man hat ihn nie wieder gesehen. Und doch gibt es ein Abbild von ihm, wie kann das sein? Von Jesus bzw. ihm als sein Vater, gibt es nämlich kein Abbild, denn Abbilder von ihm anzufertigen, das hat JHWH seinen Nachfolgern strengstens untersagt:

    2.Mose 20:4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder dessen, das oben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden, noch dessen, das in den Wassern, unterhalb der Erde ist.

    Deshalb kann der Mensch nicht von diesem Gott erschaffen worden sein, denn unser Schöpfer, der wollte, dass es Abbilder von ihm gibt, denn er sagte und er kann das nicht alleine fertig gebracht haben, denn er sagte dabei WIR:

    1.Mose 1:26 Und Gott sprach: Wir wollen Menschen machen nach unserm Bild uns ähnlich;

    Denn um Menschen anzufertigen, sind immer zwei nötig. Jemand weiblichen Geschlechts und jemand männliches, auch wenn der Letztgenannte nur ein GEIST ist.

    Hier folgend ist aber von Jesus Christus/JHWH als Herr und Gott die Rede:

    Jesaja 40:18 Wem wollt ihr denn Gott vergleichen? Oder was für ein Ebenbild wollt ihr ihm an die Seite stellen?

    Jesus Christus/JHWH hat demnach also kein Ebenbild. Es gibt einfach niemand, der ihm gleicht. Deshalb kann er auch nicht der Schöpfer von uns Menschen sein. Denn wir Menschen sind ein Abbild unseres Schöpfers.

    Lieber Walter, du sagst selbst: “Gott selbst ist nicht an einen Zeitablauf gebunden, ER steht außer Raum und Zeit.”

    Das ist richtig! So frage ich dich: Warum musste dann dein jetziger geistiger Führer – dein Herr und Gott – am Ende seiner Schöpfung einen Ruhetag für sich einlegen, obwohl er doch eigentlich außerhalb von Raum und Zeit stehen müßte?

    Und das auch Jesus Christus ebenso wie sein Vater nicht außerhalb von Raum und Zeit sitzt oder steht, ist damit bewiesen, dass er sich zur Rechten seines Vaters in dessen Himmel HINEIN gesetzt hat. Wenn Jesus Christus aber der richtige Gott wäre, dann müsste er ÜBER allen Dingen thronen als der ALLMÄCHTIGE. Jesus aber passt und nicht nur er, sondern auch sein Vater ist so klein, dass beide zusammen in den selben Himmel hinein passen, den sie gar nicht gemacht haben, sondern der von jemand anders gemacht worden ist, weil dieser andere nämlich der einzig richtige Schöpfer ist, der von sich behaupten kann, ALLES erschaffen zu haben und trotzdem ist er noch größer als seine eigene Schöpfung, denn ER passt da nicht mit hinein.

    Da denkt jetzt bitte einmal drüber nach.

    “Das geht natürlich nur wenn wir es auch verstehen w o l l e n. Beim wollen da hapert es meist bei vielen ………”

    Ja, leider!

    Mit herzlichen Grüßen

    Samuel

  12. Henning Brockhaus schreibt:

    Lieber Samuel,

    Du schriebst, dass Du hier eigentlich nichts mehr hattest schreiben wollen. Das hatte ich auch gehofft, denn nach wie vor ist es nichts als irres Zeug, was Du schreibst, Gedankengänge und Schlüsse, denen niemand folgen kann und die auch falsch sind.

    Ich bitte Dich daher, hier auf Bibel-Blog nichts mehr zu schreiben. Wir würden unseren Lesern gerne Beiträge und Kommentare bieten, die sinnvoll sind und im Glaubensleben weiterhelfen.

    Vielleicht sagst Du jetzt: “Das ist doch ein Blog, da kann jeder schreiben”! Grundsätzlich richtig, aber auf der anderen Seite soll diese keine Plattform für irrwitzige Diskussionen über die Bibel sein. Außerdem dulden wir keine gotteslästerlichen Aussagen hier.

    Solltest Du Dich nicht daran halten, werden wir alle weiteren Beiträge von Dir löschen.

    Vielen Dank für Deine Rücksichtnahme.

    Gruß
    Henning

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