Der verlorene Sohn - Bibel-Blog
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Der verlorene Sohn


Freitag, 16. Januar 2015

Der verlorene Sohn

“Der verlorene Sohn kehrt heim”. Ein häufig verwendeter Ausdruck in der Presse für den Fall, dass jemand, der sich lange woanders aufgehalten hat, wieder an seinen alten Platz zurückkehrt. So beschrieb jüngst eine Online-Sportzeitung die Gerüchte um die Rückkehr von Fußballspieler Miroslav Klose zum Bundesligisten Werder Bremen.

Ob sich jemand auch daran erinnert, woher dieser Ausdruck “der verlorene Sohn” eigentlich kommt?

Er ist einem Gleichnis, einer beispielhaften Geschichte, entnommen, die Jesus Christus einmal erzählte. Nachzulesen in der Bibel, im Neuen Testament, im Evangelisten Lukas, Kapitel 15 ab Vers 11. Christus erzählt die Geschichte eines Sohnes, der sein Vaterhaus verlässt um sich mit seinem Erbe in der Welt zu vergnügen. Als er alles verprasst hat und in der Gosse liegt, erkennt er seinen Zustand, denkt er zurück an seinen Vater, bereut seinen bösen, falschen Weg und kehrt um zu seinem Vater und bekennt ihm seine Schuld. Und was tut der Vater? Jagt er ihn wieder weg? Nein, der Vater hatte jeden Tag vor seinem Haus gestanden und den Blick in die Ferne schweifen lassen, um zu sehen, ob der Sohn heute zurückkehrt!  Jetzt nimmt der Vater ihn mit offenen Armen wieder auf, vergibt ihm alles und veranstaltet ein Fest deswegen.

Christus erzählt diese Geschichte, um zu zeigen, dass der Mensch verloren ist, dies auch erkennen muss und zu Gott kommen muss mit einem Bekenntnis seiner Schuld. Dies gilt auch heute noch. Gott liebt den Menschen (ja, auch Dich!) und wartet darauf, dass wir Menschen umkehren und Ihm unsere Lebensschuld bekennen. Dann wird Er vergeben, weil sein Sohn Jesus Christus am Kreuz von Golgatha für alle Sünder, die an Ihn und sein Erlösungswerk glauben, die Schuld bezahlt hat.

Bist Du noch ein verlorener Sohn oder schon einer, der zum Vater zurückgekehrt ist! Das ist ein glücklicher Platz!

So hat Gott die Welt (die Menschen) geliebt, dass Er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an IHN glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. 

Johannesevangelium, Kapitel 3 Vers 16

Henning Brockhaus

2 Kommentare to “Der verlorene Sohn”

  1. Hansjörg Müll schreibt:

    Ob sich jemand auch daran erinnert, woher dieser Ausdruck
    “der verlorene Sohn” eigentlich kommt?

    In einer allgemeinen “Grauzone” habe ich mich immer christlich, religiös, und als anständiger Mensch gefühlt. Und das war der Trugschluß meines Lebens. Der Selbstbetrug ist die schlimmste Lüge, und der gemeinste Betrug. Mit 18 Jahren, mit 28 Jahren, hatte mich das “himmlische Vaterhaus” stark angesprochen, bin aber jeweils auf halbem Wege davongelaufen. Erst mit 38 Jahren, als mich zum 3. Male, ebenfalls während einer Zeltmissionsveranstaltungswoche, der Ruf des Herrn Jesus Christus “vom Baum” holte, durfte ich meine totale Verlorenheit, Versautheit, Verlogenheit u.v.m erkennen, und und in einem Seelsorgerlichen Gespräch 2 Wochen später, in Dittelsheim-Heßloch, am 20.06.1986 die Vergebung und den persönlichen Zuspruch des Herrn Jesus Christus vernehmen, und als unverlierbar- wiedergeborenes Gotteskind nach Hause kommen. Bis dahin hatte ich ein Plakat an meinem Schreibtisch hängen: Lieber Gott, hilf mir, mein großes Maul zu halten, wenigstens, solange, bis ich weiß, wovon ich rede. Seite diesem Datum weiß ich es! Denn da ist das Wort aus Römer 5,5, geschehen: Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden. :-:- Mit 18 und 28 Jahren der erste Teil dieses Verses: Und am 20.06.1986 der 2 Teil, ja der gesamte Vers: Denn die Liebe GOttes ist ausgegossen in unser Herz durch den Heiligen Geist, welcher uns gegeben ist. Und darauf folgte bei nächster Gelegenheit die Glaubenstaufe. Seither darf ich aus unverdienter Gnade Botschafter a.C.S. sein. Da habe ich eine Ewigkeit zu danken, für dieses unbezahlbare, unkäufliche Geschenk.

  2. Henning Brockhaus schreibt:

    Sehr schöner Bericht, Hansjörg! Vielen Dank!

    Herzlicher Gruß
    Henning

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