In einem Kalender wurde vor ein paar Tagen Bezug genommen auf die Begebenheit im Johannes-Evangelium Kapitel 6: Es waren sehr viele Menschen zum Herrn Jesus gekommen, um ihm zuzuhören. Am Abend waren sie hungrig und mussten versorgt werden. Der Herr Jesus stellt die Frage: „Woher sollen wir Brot nehmen, damit diese essen?“ Philippus wusste darauf keine Antwort. Aber in seinem Kopf ratterte es: „Für 200 Denare Brot reichen nicht für sie aus, dass jeder ein wenig bekomme.“

Rechnerisch war es unmöglich, diese vielen Leute satt zu bekommen. Aber sie hatten doch den bei sich, der schon oft Unmögliches getan hatte. Da standen sich zwei Gegensätze gegenüber:  Verstand (Rechnen) <-> Vertrauen (Glaube).

Es wurden alle Menschen satt. Und dafür waren keine 200 Denare nötig. „Es ist ein Knabe hier, der 5 Gerstenbrote und 2 Fische hat.“ Vielleicht kostete das nicht einmal 1 Denar? Aber es reichte völlig aus.

Fazit: Wir wollen Gott vertrauen und IHM alles zutrauen – auch wenn die Möglichkeiten rechnerisch unmöglich sind.