Wir lieben Ihn - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Wir lieben Ihn


Freitag, 20. März 2015

Wir lieben Ihn

“… den ihr, obwohl ihr ihn nicht gesehen habt, liebt.”

(1. Brief des Petrus, Kap 1 Vers 8)

Petrus drückt in dem zitierten Vers eine Tatsache aus, die jeder, der an Ihn, den Sohn Gottes, Jesus Christus, glaubt, bestätigen kann. Wir haben Ihn zwar noch nie gesehen, lieben Ihn aber trotzdem. Etwas, was hervorgerufen wird durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt und das Wort Gottes, in dem wir von Ihm, unserem Herrn Jesus, lesen. Welcher Christ, der weiß, dass Christus für ihn persönlich am Kreuz von Golgatha gestorben ist, wird nicht im Herzen erwärmt beim Betrachten dieser göttlichen Person, geschildert von den Evangelisten der Bibel?

Wir dürfen Ihn sehen in seiner Niedrigkeit, wie Er seine göttliche Herrlichkeit unter der schlichten Erscheinung seiner Menschheit verbarg; wir dürfen aber auch seine moralische, sittliche Herrlichkeit erstrahlen sehen, die nicht verborgen bleiben konnte und in seinen Handlungen, Worten und in seinem ganzen Wesen und Erscheinen zum Ausdruck kam. Und wir dürfen Ihn sehen in seinen bittersten Leidensstunden am Ende seines Weges hier – überall sehen wir nur seine Vollkommenheit, seine Liebe und Gnade zu uns Menschen, seinen Gehorsam gegenüber Gott, seine Weihe, seine Hingabe…

Das alles lässt uns Ihn lieben. Und diese Liebe zu Ihm lässt uns auf Ihn warten, damit wir Ihn dann sehen, wie Er ist. Er, den wir hier geliebt haben, obwohl wir ihn bis dahin noch nicht gesehen haben.

Henning Brockhaus

1 Kommentar to “Wir lieben Ihn”

  1. P.Vogel schreibt:

    Dazu ein Lied…

    1. Ich will dich lieben, meine Stärke,
    ich will dich lieben, meine Zier;
    ich will dich lieben mit dem Werke
    und immerwährender Begier!
    Ich will dich lieben, schönstes Licht,
    bis mir das Herze bricht.

    2. Ich will dich lieben, o mein Leben,
    als meinen allerbesten Freund;
    ich will dich lieben und erheben,
    solange mich dein Glanz bescheint;
    ich will dich lieben, Gottes Lamm,
    als meinen Bräutigam.

    3. Ach, dass ich dich so spät erkannte,
    du hochgelobte Schönheit du,
    dass ich nicht eher mein dich nannte,
    du höchstes Gut und wahre Ruh;
    es ist mir leid, ich bin betrübt,
    dass ich so spät geliebt.

    4. Ich lief verirrt und war verblendet,
    ich suchte dich und fand dich nicht;
    ich hatte mich von dir gewendet
    und liebte das geschaffne Licht.
    Nun aber ists durch dich geschehn,
    dass ich dich hab ersehn.

    5. Ich danke dir, du wahre Sonne,
    dass mir dein Glanz hat Licht gebracht;
    ich danke dir, du Himmelswonne,
    dass du mich froh und frei gemacht;
    ich danke dir, du güldner Mund,
    dass du mich machst gesund.

    6. Erhalte mich auf deinen Stegen
    und lass mich nicht mehr irregehn;
    lass meinen Fuß in deinen Wegen
    nicht straucheln oder stillestehn;
    erleucht mir Leib und Seele ganz,
    du starker Himmelsglanz.

    7. Ich will dich lieben, meine Krone,
    ich will dich lieben, meinen Gott;
    ich will dich lieben sonder Lohne
    auch in der allergrößten Not;
    ich will dich lieben, schönstes Licht,
    bis mir das Herze bricht.

    Autor: Johann Scheffler (1624 – 1677)

    Ja, mein Himmlischer Vater, das will ich. Ich will es wie es mir geboten ist…

    5. Mo 6,5 Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.

    Und ich will IHN lieben der sich für meine Gerechtigkeit vor dem Heiligen und Gerechten dahin gegeben hat, Herr Jesus Dich.

    Ach Herr, immer neu will “ich” das tun… und vergesse das allein in Deiner Barmherzigkeit und Kraft mir Gelingen erwächst. Danke für Dein Geleit.

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