Das Gedächtnis seiner Schmerzen - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Das Gedächtnis seiner Schmerzen


Freitag, 3. April 2015

Das Gedächtnis seiner Schmerzen

Immer steh vor meinem Herzen
das Gedächtnis Deiner Schmerzen,
Herr – was dort am Kreuz geschah!

Auch an das wunderbarste Ereignis, das diese Erde jemals gesehen hat, können sich gläubige Christen gewöhnen. An das Kreuz von Golgatha.

Vielleicht ist es uns ja schon oft so gegangen, dass wir gar nicht mehr so recht angesprochen waren, als wir mit anderen gläubigen Christen, z.B. in der Gemeindestunde, ein Lied gesungen haben, das von den Leiden Christi und von seinem Tod sprach? Dann haben wir es versäumt, in der Stille, ganz allein, uns mit seinem Leiden und Sterben am Kreuz von Golgatha zu beschäftigen und es Ihm im Gebet zu sagen, was wir Kostbares gefunden haben.

Tun wir es aber, dann werden unsere Herzen immer voll sein von unserem Herrn Jesus, der dort für uns starb und es ist uns ein Bedürfnis, Ihm unsere Anbetung und unseren Dank zu bringen. Ja, möge immer und beständig das Gedächtnis seiner Schmerzen, seiner Leiden, seines Todes vor mir, vor uns stehen!

 

Henning Brockhaus

2 Kommentare to “Das Gedächtnis seiner Schmerzen”

  1. Hansjörg Müll schreibt:

    Die Stille, um eins zu sein zu wollen, und auch geschenkt zu bekommen, mit dem: “Und kündlich groß ist das gottselige Geheimnis: GOtt ist offenbaret im Fleisch, gerechtfertiget im Geist, erschienen den Engeln, geprediget den Heiden, geglaubet von der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit” Das ist unbezahlbar, kostbar Eins werden zu wollen, mit dem Herrn Jesus Christus. Ihm sei alle Ehre, Anbetung. Amen. Sein Segen komme über jeden, der IHN aufrichtig sucht. Amen.

  2. P.Vogel schreibt:

    Herr Jesus lass mich das was dieser Beitrag
    Immer steh vor meinem Herzen
    das Gedächtnis Deiner Schmerzen,
    Herr - was dort am Kreuz geschah!

    und was die Lieder ausdrücken zu DEINER Ehre leben.

    Ewig soll er mir vor Augen stehen

    1) Ewig soll Er mir vor Augen stehen,
    wie Er als ein stilles Lamm
    dort so blutig und so bleich zu sehen,
    hangend an des Kreuzes Stamm;
    wie er dürstend rang um meine Seele,
    daß sie Ihm zu Seinem Lohn nicht fehle,
    und dann auch an mich gedacht,
    als Er rief: Es ist vollbracht!

    2) Ja, Herr Jesus, laß mich nie vergessen
    meine Schuld und Deine Huld!
    Als ich in der Finsternis gesessen,
    trügest Du mit mir Geduld;
    hattest längst nach Deinem Schaf getrachtet,
    eh’ es auf des Hirten Ruf geachtet,
    und mit teurem Lösegeld
    mich erkauft von dieser Welt.

    Albert Knapp (1864)

    Nun gehören unsre Herzen ganz dem Mann von Golgatha,
    der in bittern Todesschmerzen das Geheimnis Gottes sah,
    das Geheimnis des Gerichtes über aller Menschen Schuld,
    das Geheimnis neuen Lichtes aus des Vaters ewger Huld.

    Nun in heilgem Stilleschweigen stehen wir auf Golgatha.
    Tief und tiefer wir uns neigen vor dem Wunder, das geschah,
    als der Freie ward zum Knechte und der Größte ganz gering,
    als für Sünder der Gerechte in des Todes Rachen ging.

    Doch ob tausend Todesnächte liegen über Golgatha,
    ob der Hölle Lügenmächte triumphieren fern und nah,
    dennoch dringt als Überwinder
    Christus durch des Sterbens Tor;
    und, die sonst des Todes Kinder, führt zum Leben er empor.

    Schweigen müssen nun die Feinde
    vor dem Sieg von Golgatha,
    Die begnadigte Gemeinde sagt zu Christi Wegen: Ja!
    Ja, wir danken deinen Schmerzen;
    ja, wir preisen deine Treu;
    ja, wir dienen dir von Herzen; ja, du machst einst alles neu.

    Text: Friedrich von Bodelschwingh (1938)

    Gelobt sei der Name des Herrn.

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