Aber was irgend mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Verlust geachtet; ja wahrlich, ich achte auch alles für Verlust wegen der Vortrefflichkeit der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und es für Dreck achte. (Philipperbrief, Kapitel 3 Vers 7-8).

Ein hoher Maßstab, ein hoher Anspruch, der uns da begegnet. Hier schreibt Paulus, der Apostel, und erzählt von dem, was er vorher hatte, bevor er Christus kennenlernte und was ihm das nachher bedeutete: Verlust und Dreck. Dabei hatte Paulus eine steile Karriere vor sich und war ein sehr angesehener und bedeutender Mann in seinem Land gewesen.

Gibt es jemand unter uns, der reinen Gewissens sagen kann, dass er alles außer Christus für Dreck achtet? Dass alles, was wir uns sonst so erlauben, an Freizeitgestaltung, Hobbies etc., Verlust für uns bedeutet? Wohl nicht. Aber sollte dann der Maßstab geringer gesetzt werden? Wohl auch nicht, denn dann würde die Ermahnung und Ermunterung, so zu sein, geringer werden. Gott stellt uns daher Paulus als Vorbild vor, das wir nachahmen dürfen.

Sicher spüren wir, dass wir weit, sehr weit, dahinter zurückbleiben. Aber wenn wir dieses Kapitel 3 des Philipperbriefes häufig lesen, wird es vielleicht segensreiche Spuren bei uns hinterlassen. Eins ist sicher: Es kommt der Zeitpunkt, da wir von allem, was in unserem Leben nicht Christus war, sagen werden: Es war Verlust.