Keinen Ausweg sehend, aber nicht ohne Ausweg - Bibel-Blog
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Keinen Ausweg sehend, aber nicht ohne Ausweg


Donnerstag, 23. Juli 2015

Keinen Ausweg sehend, aber nicht ohne Ausweg

“Und der Herr redete zu Mose und sprach: Sprich zu den Kindern Israel, dass sie umkehren und sich lagern vor Pi-Hachirot, zwischen Migdol und dem Meer; vor Baal-Zephon, ihm gegenüber, sollt ihr euch am Meer lagern. … Und die Ägypter jagten ihnen nach, alle Pferde, Wagen des Pharaos, und seine Reiter und seine Heeresmacht, und erreichten sie, als sie sich am Meer gelagert hatten, bei Pi-Hachirot, vor Baal-Zephon.” (2.Mose 14,1-2.9)

Nach Gottes Befehl sollten die Israeliten sich genau dorthin begeben, wo sie kurze Zeit später vom Feind eingekesselt sein würden. Das war Gottes Plan für sie, aber nicht um sie in die Hände des Feindes zu geben, sondern um seine Gnade und Macht zu erweisen. Er wollte dem Volk zeigen, dass Er mit ihnen war und für sie kämpfte. Er wollte dem Feind zeigen, dass Er der HERR, der Allmächtige war und Israel sein Volk war.

“Denn ich weiß ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht zum Unglück, um euch Ausgang und Hoffnung zu gewähren” (Jeremia 29,11).

Das gilt auch für uns. Wenn wir uns einmal in einer scheinbar ausweglosen Lage befinden, lasst uns daran denken, dass dies nach Gottes Plan ist. Er will uns darin etwas von sich zeigen, uns näher zu sich bringen, unser Vertrauen in Ihn prüfen und stärken und sich an uns (und ggf. anderen) verherrlichen.

“In allem bedrängt, aber nicht eingeengt; keinen Ausweg sehend, aber nicht ohne Ausweg; verfolgt, aber nicht verlassen; niedergeworfen, aber nicht umkommend; allezeit das Sterben Jesu am Leib umhertragend, damit auch das Leben Jesu an unserem Leib offenbar werde. (2. Korinther 4,8-10).

Bernhard Brockhaus

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