Störfeuer - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Störfeuer


Dienstag, 16. Januar 2018

Störfeuer

Wie gehen wir damit um, wenn wir ein klares Ziel vor Augen haben und es immer wieder (scheinbare) Störfeuer gibt, die uns von der Verfolgung des Ziels abbringen wollen?

Bei einer Begebenheit im Leben Davids (1. Samuel 30) können wir lernen, wie er damit umging:

Vers 10: Von den Männern die bei ihm waren, waren 200 zu erschöpft um weiterzugehen. Er diskutiert nicht lange mit ihnen oder macht ihnen Vorwürfe, er akzeptiert ihren Zustand.

Vers 11ff: Die Männer finden bei ihrem Nachjagen der Feinde einen einzelner Mann, der Hilfe benötigt. David kümmert sich um ihn und versorgt ihn. Dann geht erst zieht er weiter.

Vers 17: 400 Feinde fliehen. David kümmert sich nicht um die Fliehenden, sondern kämpft – und gewinnt.

Vers 22: Einige wollen den 200 ermattet Zurückgebliebenen nichts von der Beute abgeben. David stellt die Regel auf, dass diejenigen die an der Front kämpfen und diejenigen, die im Hintergrund ihre Aufgabe haben, die Beute teilen sollen.

Wenn uns bei der Erledigung einer Aufgabe solche Unterbrechungen begegnen, sollten wir genau prüfen, wie wir reagieren sollten und welche (zusätzliche) Aufgabe wir dadurch haben. Vielleicht bringt uns diese Unterbrechung sogar schneller, effektiver und näher an das Ziel.

Klaus Brinkmann

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