Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Näher, noch näher

Näher, noch näher, völliger frei,
bis alles eigene Ringen vorbei,
bis all mein Leben Dein Abglanz ist
und Du, Herr Jesu, mein Alles mir bist!

Viele kennen das Lied „Näher, noch näher“ (engl. Original „Nearer, still nearer von Lelia Naylor Morris, 1862-1929, übersetzt von Hedwig von Redern), in dem die Autorin ihren Wunsch ausdrückt, mit sich selbst ganz zu Ende zu kommen und in Ihm ihr alles zu haben.

Ist das auch unser Wunsch? Wie oft haben wir das schon gewünscht? Und wie viel ist in unserem Leben, was uns daran hindert! Wer könnte von sich sagen, dass sein Leben ein Abglanz Jesu ist und Er sein Alles ist? Gebe der Herr uns die Kraft, das Glück dieses aufrichtigen Wunsches zu erfahren… 

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Der Thron der Gnade

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Echte Freude

  1. P. Vogel

    Ist das auch mein Wunsch? Wie flüchtig oder ernsthaft habe ich mir das schon vorgenommen, gewünscht und erbeten?

    Und wie viel ist in meinem Leben, was mich daran hindert! Auf jeden Fall zu viel, wie ich meine. Keine Zeit etwas zu vertiefen, andere Ereignisse sind mitreißender wie es scheint. Und ungenügenden Willen, ungenügende Kraft und dabei der Gedanke: ich werde das schaffen… Zeit muß her… Zeit muß sein.

    Ach Herr Jesus, ich will nicht zu denen gehören welche nur auf sich bauen… welche meinen das Leben bestimmen zu können.

    Kleiner Junge mit dem Spielzeugauto, du hast viel zu tun,
    denn die Räder, deines Spielzeugautos dürfen ja nicht ruhn.
    Kleiner Junge, lass für eine Weile doch dein Auto steh´n.
    Sprich mit Gott, und fröhlich wirst du dann ins große Leben geh´n.
    Nein, dass geht nicht, ich habe keine Zeit,
    das Spiel ist doch so schön,
    aber wenn ich älter bin, dann will ich zu ihm geh´n.
    Doch jetzt habe ich keine Zeit, nein es tut mir leid.

    Junger Mann mit dem verliebten Blicken, du hast viel zu tun.
    Du willst nur ein andres Herz beglücken, deines darf nicht ruhn.
    Junger Mann, denk auch für kurze Zeit daran, dass Gott dich liebt,.
    Sprich mit ihm, und du wirst bald erfahren, dass er Schuld vergibt.
    Nein, das geht nicht, ich habe keine Zeit,
    ich habe noch ein Rendezvous,
    aber nach der Hochzeit finde ich wohl einmal Ruh.
    Doch jetzt habe ich keine Zeit, nein, es tut mir leid.

    Du Geschäftsmann in den besten Jahren, du hast viel zu tun.
    Droh´n dem Absatz Krisen und Gefahren, darfst du ja nicht ruhn.
    Du Geschäftsmann, lass für kurze Zeit doch deine Geschäfte allein.
    Sprich mit Gott, und voller Ruh und Frieden wird dein Alltag sein.
    Nein, das geht nicht, ich habe keine Zeit,
    der Kundenstamm ist groß,
    aber wenn ich sechzig bin, bin ich die Arbeit los.
    Doch jetzt habe ich keine Zeit, nein, es tut mir leid.

    Und dann bist du alt und grau und müde und hast nichts zu tun.
    Deinem Leben fehlt noch wahrer Friede, und du kannst nicht ruh´n.
    Gott rief dich, in deinem ganzen Leben, du warst stets besetzt.
    Sprich mit ihm, bevor dein Leben endet, sonst sagt Gott zuletzt:
    Nein, mein Freund, ich gab dir soviel Zeit,
    die Chance ist vorbei;
    all mein Rufen, meine Liebe war dir einerlei.
    Nein, verschlossen ist die Tür,
    du kommst nicht zu mir!

    Manfred Siebald Rechte haenssler verlag / holzgerlingen

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