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Der Mann von Sichar


Freitag, 30. März 2018

Der Mann von Sichar

Der Herr Jesus als vollkommener Mensch und Gottes Sohn in einer Person – so sehen wir Ihn in Johannes 4. Er setzt sich ermüdet von der Reise an den Brunnen und erbittet einen Schluck Wasser – vollkommener Mensch. Und erkennt die Gedanken und das ganze Leben dieser Frau und stellt sie ins Licht – der Sohn Gottes.

Die Frau sieht zunächst nur den Menschen Jesus, den Juden. Doch nach nur 6 kurzen Ansprachen an sie, die – wie es scheint – teilweise ausweichend antwortet, kommt Er zum Ziel seiner Botschaft: “Ich bin es, der mit dir redet”. Er führt sie von dem ungläubigen Erstaunen, dass ein Jude sie anspricht, zu der Erkenntnis, dass Christus selbst vor ihr steht. Er lässt sich nicht abbringen von den ausweichenden Antworten und hat nur ein Ziel: Die Frau zu der Erkenntnis zu bringen, “wer es ist, der zu (ihr) spricht” (V.10).

Wie viele Herrlichkeiten der Herrn Jesus können wir in diesem Kapitel erkennen! Wir sehen seine Erniedrigung als vollkommener Mensch, wie Er sich ermüdet von der Reise niedersetzt. Wir sehen seine Barmherzigkeit, wie Er sich dieser sündigen Frau in ihrem Elend zuwendet. Wir sehen seine vollkommene Weisheit, mit der Er dieses Gespräch führt und zum Ziel bringt. Wir sehen Ihn als den großen Geber, der lebendiges Wasser gibt, “das ins ewige Leben quillt”. Wir sehen seine Allwissenheit und Gnade, in der Er diese Frau in das Licht Gottes stellt, aber nicht um anzuklagen, sondern um sie in Gnade zu sich zu ziehen. Wir sehen Ihn als vollkommenen Lehrer, der ausgerechnet dieser Frau Belehrungen über geistliche Anbetung gibt. Wir könnten diese Aufzählung sicher noch weiter fortführen… eine Fülle von Herrlichkeiten sehen wir in Ihm, dem anbetungswürdigen Mann von Sichar.

Bernhard Brockhaus

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