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Sonntag, 22. April 2018

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Wir wohnen in einem Land, in dem alle Menschen in der Regel ausreichend zu essen haben. Aber neben den Bedürfnissen für unseren Körper gibt es auch Bedürfnisse für unseren inneren Menschen. Und da sieht die Sache allerdings ganz anders aus. “Nahrung” für den inneren Menschen bekommt ein Christ durch das Lesen in der Bibel. Da der überwiegende Teil der Menschen in unserem Land lesen kann und sich eine Bibel besorgen könnte, müsste es eigentlich keine “Mangelerscheinungen” geben. Aber trotzdem gibt es sie. Das kann viele Gründe haben. Vielleicht gibt es solche, die aufgrund ihrer aktuellen schwierigen Situation nicht in der Lage sind, “für sich selbst zu sorgen”. Und da sind diejenigen gefragt, die dazu in der Lage sind und bereit sind zu teilen.

“Und er reichte ihr geröstete Körner, und sie aß und wurde satt und ließ übrig.”

“Und sie zog hervor und gab ihr, was sie übrig gelassen, nachdem sie sich gesättigt hatte.” Ruth 2 Verse 14 und 18

Die Verse sind aus der Geschichte von Ruth. Sie war eine Frau, die für ihre Schwiegermutter und sich sorgte. Von ihrer Mittagsmahlzeit, die sie bei ihrem Arbeitgeber bekam, ließ sie übrig und brachte es ihrer Schwiegermutter mit. So wurden beide gesättigt und hatten noch den “Lohn”, den Ruth an diesem Tag “verdient” hatte, als Nahrung für die nächsten Tage.

Ein schönes Beispiel, das wir auf den geistlichen Bereich übertragen können. Vielleicht haben wir heute etwas in der Bibel gelesen, was uns Nahrung für unseren inneren Menschen gegeben hat. Und das Gelesene dürfen wir dann mit solchen “teilen”, die keine Möglichkeit hatten, selber die Bibel zu lesen.

Klaus Brinkmann

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