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Der silberne Stern


Montag, 26. August 2019

Der silberne Stern

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eigenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe“ (Johannes 3,16)

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg spazierte ein Vater mit seinem Kind durch die Straßen eine großen, amerikanischen Stadt. Von Zeit zu Zeit kamen sie an Fenstern vorbei, in denen ein silberner Stern hing. Dieser bezeugte, dass man in der Familie, die dort wohnte, einen Sohn in den Tod gehen lassen musste für die Befreiung Europas. In manchen Fenstern hingen sogar zwei Sterne: zwei Söhne waren gestorben. Das Kind begann, die Sterne zu zählen.

Während sie weiterspazierten, erschien zwischen zwei Häusern am Himmel der Abendstern. Das Kind fragte: „Sag, Papa, hat Gott auch einen Sohn gegeben?“ Der Vater nahm sein Kind fest bei der Hand und antworte gerührt: „Ja, Gott hat seinen einzigen Sohn gegeben für die Rettung von jedem von uns.“

Gott wusste, welchen Empfang die Menschen seinem Sohn bereiten würden. Er kannte im Voraus den Neid und den Hass der Führer des Volkes gegen seinen Sohn, die Beleidigungen, die Blasphemie und die Schläge. Gott wusste das alles und trotzdem hat er seinen Sohn für die Menschen gegeben. Er gab Ihn aus Liebe zu uns. Können wir eine so große Liebe verstehen? Obwohl wir gottlos, hassenswürdig und Feinde waren, „erwies Gott seine Liebe zu uns darin, dass Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist“ (Röm 5,8). Sind wir solche die sagen können: „Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat“ (1. Johannes 4,16)?

(aus dem Kalender „La Bonne Semence“)

Bernhard Brockhaus

2 Kommentare to “Der silberne Stern”

  1. P. Vogel schreibt:

    Wie arm mögen die Menschen welche zum irdischen Vater ein gestörtes Verhältnis haben … wer hat das nicht zumindest vorübergehend gehabt?

    Aber deshalb den Himmlischen Vater in dieser Verhältnis hineinziehen, damit Unglauben legitimieren weil man nicht selber “schuldig” ist … sondern eben der Vater im Himmel.

    Eine rührende Geschichte mit den Silbersternen … doch viel anrührender ist das Bekenntnis ” „Ja, Gott hat seinen einzigen Sohn gegeben für die Rettung von jedem von uns.“

    Himmlischer Vater, Heiliger, Gerechter, Gnädiger und Liebender ohne jedes Ende … könnte ich Dir doch in rechter Weise Dir danken und Dich ehren.

    Doch hast Du das ja bereits durch Opfer Deines Sohnes bewirkt… ER hat alles für mich übernommen, auf sich geladen und nun bin ich gerecht gemacht vor Dir.

    Danke Himmlischer Vater … alle Ehre sei Dir … danke Herr Jesus für Deinen Gang nach Golgatha, für Dein Leiden, Dein Sterben und Dein Auferstehen … damit auch ich vor dem Allmächtigen bestehen kann.

  2. P. Vogel schreibt:

    Zu der silberne Stern …

    1) Preis sei Dir, o Lamm,
    Sproß aus Davids Stamm!
    Unsre Schuld hast Du gesühnet,
    Trugst den Fluch, den wir verdienet.
    Preis sei Dir, o Lamm,
    Sproß aus Davids Stamm!

    2) In welch tiefer Not
    Schrieest Du zu Gott:
    “Warum hast Du mich verlassen?”
    O wer kann Dein Weh erfassen!
    In welch tiefer Not
    Schrieest Du zu Gott!

    3) Du, zur Sünd’ gemacht,
    Sankst in Todesnacht.
    Du, der keine Sünde kannte,
    Der sich selbst “das Leben” nannte,
    Du, zur Sünd’ gemacht,
    Sankst in Todesnacht.

    4) Nun ist Gott geehrt,
    Satans Macht zerstört,
    Freigemacht unzähl’ge Scharen,
    Die des Todes Beute waren.
    Gott in Dir geehrt,
    Satans Macht zerstört.

    5) O Anbetung Dir,
    Preis und Dank dafür!
    Über alles hoch erhoben,
    Weilest, Gottes Lamm, Du droben.
    O Anbetung Dir,
    Preis und Dank dafür!

    Carl Brockhaus 1870

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