Niemand fragt nach meiner Seele - Bibel-Blog
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Niemand fragt nach meiner Seele


Donnerstag, 14. November 2019

Niemand fragt nach meiner Seele

In Psalm 142 gibt es einen bewegenden Hinweise auf den Herrn Jesus Christus: Dort heißt es in Vers 5 am Ende: “Niemand fragt nach meiner Seele”.

Christus hat dies während seines Lebens auf der Erde besonders erfahren müssen. Niemand war einsam wie Er. Die Menschen, selbst seine Vertrauten, verstanden Ihn nie wirklich. Trotz ihrer persönlichen Gegenwart war er einsam. Als der Mensch vom Himmel, der ohne Sünde war, konnten sie Ihn auch nicht verstehen. Was Er empfand angesichts der Folgen der Sünde, Krankheit, Leid und Tod, können wir Menschen nicht wirklich nachvollziehen, nicht erfassen.

Und als die letzten Tage voller Leid kamen, war Er auch allein. Allein vor seinen Verklägern, allein vor dem Richter Pilatus und zuletzt allein am Kreuz. Seine Jünger waren alle geflohen. Niemand fragte nach dem, was Ihn bewegte. Niemand fragt nach meiner Seele, sagte der Psalmist prophetisch von Ihm. Und selbst Gott verließ Ihn dann.

Haben wir eine Antwort in dieser Zeit auf seine Einsamkeit? Ist sein Gedächtnis uns wertvoll?

“Doch schon bald wird Dich umgeben Deine unzählbare Schar,
der zu schenken Heil und Leben Deine Seele einsam war”.

Henning Brockhaus

1 Kommentar to “Niemand fragt nach meiner Seele”

  1. P. Vogel schreibt:

    Danke für diesen Gedankenanstoß …
    kann ich doch gut Fragen stellen, klagen und Bitternis empfinden wenn es denn um meine Belange, Erwartungen, Bitten und Enttäuschungen geht.

    Doch wann klage ich dem Herrn Jesus (dem Himmlischen Vater) mein Mitleid mit dieser SEINER Situation im Leid vor dem Kreuz. Streife ich schreckliche Situation lediglich oder kann ich mitleiden und IHM das mitteilen?

    Und dann das Alleinsein am Kreuz als es dann um mein Heil ging, als meine Ewigkeit in Herrlichkeit gewandelt wurde weil ER alles auf sich nahm was dazu gehörte. ER vollbrachte das Opfer für meine Gerechtigkeit vor Gott, der Reine und Sündlose ging durch das unbeschreibliche Leid der Trennung von Gott. ER wurde zur Sünde gemacht meinetwegen.

    Ach, wollte ich doch dieses Geschehens mehr gedenken. Es mehr aufnehmen was da geschah. Einer Wagschale gleich wurde ich gehoben in himmlische Höhen … während unschuldiges Blut für mich vergossen wurde und auch meine Sündenlast die andere Wagschale niederdrückte.

    Gelobt sei der Name des Herrn.

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