Ein Glaubensimpuls für jeden Tag Bibel-Blog
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Dienstag, 18. Februar 2020

Geburt oder Tüchtigkeit?

"Tüchtigkeit, nicht Geburt, unterscheid´t die Menschen", schreib einmal der österreichische Schriftsteller, Publizist und Satiriker Karl Kraus (1874 – 1936). Als Christen unterscheidet uns von anderen Menschen das neue Leben, das Gott uns gegeben hat. Aber inmitten der Gläubigen – geht es da um einen Namen (Geburt), den man hat, einen Ruf, der dazu führt, dass man gern gesehener Gast ist? Vielleicht das Geld? Usw. Oder geht es auch uns um Treue? Bei dem Gleichnis mit den Pfunden, das der Herr Jesus seinen Jüngern erzählt hat (Lukas 19) ging es um Treue, um Tüchtigkeit. Ob der Herr in unserem Leben etwas von dieser Tüchtigkeit sehen kann?

Manuel Seibel

Montag, 17. Februar 2020

Was ist der Inhalt unserer Gespräche

Einer frisch Bekehrten fiel auf, dass wir „langjährigen“ Christen nach der Verkündigung des Wortes Gottes auf dem Vorplatz des Gemeindehauses stehen und dort der Inhalt unserer Gespräche oft nur „das Irdische“ ist: Beruf, Familie, Urlaub, Auto… Diese Dinge haben alle ihren Platz, gewiss. Doch welch ein trostloses Zeugnis, wenn das alles ist, worüber wir uns unterhalten! Haben wir nicht Grund, uns über das zu unterhalten, was wir gerade gehört haben? Denke doch jeder mal für sich darüber nach, was der Inhalt seiner Gespräche ist.

Bernhard Brockhaus

Sonntag, 16. Februar 2020

Gewohnheiten

„Nichts ist mächtiger als die Gewohnheit“, sagte wohl Ovid (eigentlich Publius Ovidius Naso) (43 v.Chr.- 18 n.Chr.), ein römischer Dichter. Nun wissen wir, dass es gute Gewohnheiten gibt – zum Beispiel jeden Tag zu beten, die Bibel zu lesen, für den Ehepartner da zu sein, für die Kinder, für die Eltern, für die Geschwister … Aber es gibt auch schlechte Gewohnheiten, Gebundenheiten, Reaktionen usw. Wir wollen uns nicht duch Gewohnheiten prägen lassen, sondern durch ein lebendiges Glaubensleben. Und schlechte Gewohnheiten wollen wir überprüfen und bekennen und davon Abstand nehmen.

Manuel Seibel

Sonntag, 16. Februar 2020

Echte Freude

„Freut euch in dem Herrn allezeit!Philipper 4 Vers 4

Das Thema ist schon ein altes Thema. Auch dem Volk Israel hat Gott „geboten“ sich zu freuen. Allerdings hat er damit Voraussetzungen verbunden:

  1. Er hat einen Ort bestimmt, an dem sich das Volk freuen sollte. „Und dort sollt ihr vor dem HERRN, eurem Gott, essen und euch erfreuen.“ 5. Mose 12 Vers 7
  2. Er hat Feste bestimmt, an denen sich das Volk freuen sollte. „Und du sollst dem HERRN, deinem Gott, das Fest der Wochen feiern…und du sollst dich vor dem HERRN, deinem Gott, freuen.“ 5. Mose 16 Verse 10 und 11
  3. Dankbarkeit Gott gegenüber führt zur Freude. „Du sollst dich an all dem Guten erfreuen, das der HERR, dein Gott, dir und deinem Haus gegeben hat. 5. Mose 26 Vers 11

Der Vers aus dem Philipperbrief ruft uns zur Freude auf. Diese Freude, Freude im Herrn, können wir nur genießen, wenn wir auch gewisse Voraussetzungen erfüllen:

  • Wir führen ein Leben, das dem Herrn Jesus gefällt.
  • Wir lassen den Herrn Jesus durch die Bibel zu uns reden.
  • Wir sprechen mit dem Herrn Jesus im Gebet.

Den Genuss dieser Freude wünsche ich uns allen.

Klaus Brinkmann

Samstag, 15. Februar 2020

Mit EINEM Opfer

Also nun, wie es durch eine Übertretung gegen alle Menschen zur Verdammnis gereichte, so auch durch eine Gerechtigkeit gegen alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens. (Römer 5 Vers 18)

In diesem Vers wird die Reichweite der Tat Adams gezeigt. Sie bringt alle Menschen, wenn sie ihren Zustand nicht erkennen und Buße tun, in die Verdammnis.

Doch die gerechte Tat des EINEN am Kreuz, Jesus Christus, bringt alle die, die an IHN glauben, in eine Stellung vor Gott, die durch das Auferstehungsleben gekennzeichnet ist.

Welch unermessliche Größe und Reichweite des Werkes des HERRN Jesus am Kreuz! Eine ungerechte Tat eines ungehorsamen Menschen, erforderte eine gerechte Tat, die allein der HERR Jesus tun konnte. Hier steht eine eigenwillige Tat EINES Menschen, die die Menschheit folglich in die Sklaverei der Sünde brachte, einer freiwilligen Tat unendlicher Gnade gegenüber. Der Tod EINES Gerechten brachte uns, die wir an IHN glauben dürfen, das ewige Leben.

Durch diesen Willen sind wir geheiligt durch das ein für alle Mal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi. (Hebräer 10 Vers 10)

Denn mit einem Opfer hat er auf immerdar die vollkommen gemacht, die geheiligt werden (Hebräer 10, Vers4)

Christus aber -…- ist ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen, als er eine ewige Erlösung erfunden hatte. (Hebräer 9 Vers 11 und 12)

Jetzt aber ist er einmal in der Vollendung der Zeitalter offenbart worden zur Abschaffung der Sünde durch sein Opfer. (Hebräer 9 Vers 26)

EIN vollkommenes Opfer reicht für alle Ewigkeit aus!

 

Wir rühmen Herr Jesus, die Kraft deines Blutes,

den Wert deines Opfers, Dein göttliches Tun;

Verdanken wir ihm doch unendlich viel Gutes:

Auf sicherem Grund darf der Glaubende ruhn!

 

Dies sühnende Opfer, am Kreuze geschlachtet,

bezeugt in den Schriften von alters her schon,

ist überaus wertvoll vom Vater erachtet,

weil Du Dich gegeben, Sein eigener Sohn!

 

Die Tilgung der Schuld, die Vergebung der Sünden,

der Friede mit Gott, dieses kostbare Gut,

sie alle, o Herr, auf Dein Opfer sich gründen,

auf Dein an dem Kreuze vergossenes Blut!

 

Wie groß auch die Sünde – Dein Opfer ist größer;

Der Sühnewert, Herr, liegt in Deiner Person.

Dich beten wir an, Dich, o Lamm und Erlöser,

der Du jetzt erhöht auf den göttlichen Thron!

(Aus Geistliche Lieder)

Johannes Berthin

Freitag, 14. Februar 2020

Das Lächeln

„Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück.“ So heißt eine indische Weisheit. Nun sind solche Sprüche esoterisch oder sonstwie angehaucht … Aber liegt nicht doch ein wahrer Kern darin? Wie oft sind wir auf der Suche nach Liebe von anderen. Wenn wir selbst mehr Liebe geben würden, würde auch mehr Liebe zurückkommen. Wenn ich dankbarer wäre, würde ich nicht auch mehr Dank ernten? Wenn ich anderen freundlicher begegne, würde ich nicht mehr Freundlichkeit ernten?
Auch wenn es noch kein christlicher Grundsatz ist, so ist er doch beherzigenswert: „Alles nun, was irgend ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso“ (Matthäus 7,12). Schenke ein Lächeln – es kann eine ganze Situation verändern.

Manuel Seibel

Donnerstag, 13. Februar 2020

heute? Verschieben?

„Eine Gelegenheit klopft nie zweimal an. Das ist die traurige Wahrheit. Und wenn wir Dinge auf den nächsten Tag verschieben, kann es sein, dass dieser Tag nicht stattfindet“, sagte die US-amerikanische Sängerin Gloria Estefan einmal. Worauf sie sich auch immer bezogen haben mag – auch für Christen gilt, dass es manche Gelegenheiten gibt, die genau einmal anklopfen. Nicht nur für ungläubige Menschen gilt: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht“ (Hebräer 4,7), sondern auch für uns. Es gibt Gelegenheiten, die bieten sich genau einmal. Maria konnte nur einmal das Haupt und den Leib Jesu salben. Hätte sie es damals, bei diesem Abendessen nicht gemacht, hätte sie nie wieder diese Möglichkeit geboten.

Heute – vielleicht auch die eine Gelegenheit für Dich, das zu tun, was der Herr Dir gerade heute vor die Füße legt?

Manuel Seibel

Mittwoch, 12. Februar 2020

Wahrheit und Liebe

„Es wird mit euch sein Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater und von dem Herrn Jesus Christus, dem Sohn des Vaters in Wahrheit und Liebe.

2. Brief des Johannes, Vers 3

Wie kein anderer Schreiber des neuen Testaments schreibt Johannes von Wahrheit und Liebe Gottes. Den zweiten Brief schreibt er an eine Frau und ihre Kindern. Er beginnt den Brief mit diesem schönen Gruß, der mit „in Wahrheit und Liebe“ endet.

Diese beiden gehen bei Gott immer zusammen. Göttliche oder gottgemäße Liebe ist niemals losgelöst von der Wahrheit Gottes. (Wahrheit in diesem Sinn ist alles, was Gott von sich in seinem Sohn Jesus Christus offenbart hat.) Das will sagen: Liebe kann nicht auf Kosten der Wahrheit gezeigt werden.

Aber Wahrheit auf Kosten der Liebe ist genauso falsch. Die Wahrheit muss durch Liebe flankiert und bewacht werden. Sonst wird sie zu einer harten, traditionellen, vielleicht unbarmherzigen Sache. Nein, Wahrheit gottgemäß beinhaltet die Liebe Gottes.

Henning Brockhaus

Dienstag, 11. Februar 2020

Der Kommende (5): Tote werden auferweckt

Als Johannes der Täufer von den Werken des Herrn Jesus hörte, da sandte er seine Jünger zu Ihm, um zu erfahren, ob der Herr Jesus wirklich der angekündigte „Kommende“ war. Ja, Seine Werke bezeugten, dass Er wirklich der Messias war.

Wenn die Worte aus Mt 11,5 auch speziell für die Zeit galten, in der der Herr Jesus auf dieser Erde war, so wirkt Er doch noch heute in der gleichen Weise.

„Blinde werden sehend, und Lahme wandeln, Aussätzige werden gereinigt, und Taube hören, und Tote werden auferweckt, und Armen wird gute Botschaft verkündigt; und glückselig ist, wer irgend sich nicht an mir ärgern wird!“ (Mt 11,5.6)

Tote werden auferweckt!

Dies ist wohl eines der gewaltigsten Zeichen, die der Herr Jesus hier auf der Erde getan hat. Die 10 Ausätzigen konnten noch vor Ihm niederfallen und Ihn bitten, sie zu heilen. Die blutflüßige Frau konnte noch kommen und die Quaste seines Kleides berühren. Die Tochter des Jairus konnte aber gar nichts mehr tun. Ein Toter ist blind, lahm, taub und stumm, und Heilung ist nicht mehr möglich.

Das ist der Zustand eines jeden Menschen von Natur aus – „tot in Vergehungen und Sünden“ (Eph 2,1). Aber für den, der „das Leben“ ist, ist dieser Zustand nicht hoffnungslos. Nein, denn Er ist gestorben, um uns Ewiges Leben zu schenken. In dem Moment, in dem der Mensch erkennt, dass er sich selbst nicht helfen kann und wie tot ist, kann der Herr Jesus an diesem Menschen Seine Macht und Seine Gnade offenbaren, indem Er ihn aus den Toten auferweckt. Ja, der Herr Jesus hat den besiegt, der die Macht des Todes hat und jeden Menschen in seinem Bann hält. Wer sich im Bewusstsein seines Zustandes an diesen Sieger von Golgatha wendet, den entreißt der Herr aus der Macht Satans und schenkt ihm neues, ewiges Leben!

Bernhard Brockhaus

Montag, 10. Februar 2020

„Ruhe in Frieden, Deine Seele lebe weiter…“

Mit Fassungslosigkeit haben viele Menschen vor 5 Jahren die Nachricht vom Tod des Nationaltorhüters Robert Enke aufgenommen. Der Titelsatz stand auf einer Karte, die ein um Robert Enke Trauernder an einen kleinen Blumenstrauß gehängt hat. Der Wunsch, dass die Seele weiter leben möge, wird in Erfüllung gehen, das ist sicher. Aber ob sie in Frieden ruht?

Die Seele des Menschen lebt weiter, aber entweder in noch größerem und ewigen Leid, in der Hölle, oder in unendlich großem und ewigen Glück, im Himmel. Gott sagt das in der Bibel völlig klar und unmissverständlich. Die Hölle existiert ebenso wie der Himmel, auch wenn die Gesellschaft dies heute als ein Märchen abtun will. Wo die Seele weiterlebt, entscheidet sich hier auf der Erde, indem der Mensch entweder Jesus Christus als seinen Retter annimmt, der zu seinem Frieden am Kreuz auf Golgatha starb im Gericht über seine Sünden, oder an diesem Gnadenangebot Gottes achtlos vorbei geht oder es sogar offen ablehnt.

Robert Enke kann sich nicht mehr entscheiden, und zu dem Gedenken an seinen Tod mischt sich die entscheidende Frage, wo er jetzt ist, wofür er sich in seinem Leben entschieden hat.

Du, der du diese Zeilen liest, kannst es heute noch! Entscheide dich für Christus, damit deine Seele in Frieden ruhen wird!

Bernhard Brockhaus