Bibel-Blog

Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Alles oder nichts

„Außer mir (außerhalb oder getrennt von mir) könnt ihr nichts tun.“ Johannes 15 Vers 5

Das sagt der Herr Jesus Christus zu uns, damit wir nicht auf unsere eigene Kraft oder unsere eigenen Fähigkeiten vertrauen.

Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt.“ Philippe 4 Vers 13

Wenn wir aber alles vom Herrn Jesus erwarten, dann können wir so aus voller Überzeugung sprechen.

Der Glaube handelt richtig

Vor kurzem las ich einen interessanten Satz bei dem bekannten Schriftausleger William Kelly: „Der Glaube handelt immer richtig.“ Zunächst war ich etwas irritiert oder verblüfft über diese Aussage, dann aber musste ich ihr zustimmen. Es ist tatsächlich so: Der Glaube handelt immer richtig, weil er aus Gott ist und damit das Handeln im Glauben auch Gottes Willen entspricht.

Oder geht die Aussage zu weit? Ich denke nicht.

Damit soll natürlich nicht gemeint sein, dass unser Handeln richtig ist, wenn wir uns nur einbilden, es aus Glauben zu tun, es in Wirklichkeit aber unabhängig von Gott geschieht.

Die Person Christi – die Kraft unseres Glaubens

Die Jünger kannten den Herrn in hervorragendem Sinn persönlich. Es war seine Person, seine Gegenwart, die sie anzog. Und dies ist es gerade, was auch wir in einem höheren Maße brauchen. Wir mögen bemüht sein, Wahrheiten bezüglich der Person des Herrn Jesu kennen zu lernen, und mögen auf diesem Wege bedeutende Fortschritte machen; dennoch können die Jünger, bei all unserer Erkenntnis und trotz all ihrer Unwissenheit, die Welt hinter sich zurücklassen, wenn es sich um die Kraft einer alles beherrschenden Liebe zu Ihm handelt.

Es ist gut, wenn die Zuneigungen unserer Herzen zu dem Herrn Jesus das Maß der Erkenntnis überschreiten, die wir uns bezüglich Seiner haben erwerben können; denn nur dann beweisen wir, dass wir Ihn wirklich verstanden haben. Glücklicherweise gibt es noch einfältige Gläubige, bei denen sich diese das Maß der Erkenntnis übersteigende Anhänglichkeit an die Person Christi offenbart; aber im allgemeinen ist es leider nicht so.

In unseren Tagen ist meist das Gegenteil der Fall, indem das Licht und die Erkenntnis der Wahrheit gewöhnlich das Maß dessen überschreiten, was unsere Herzen für den Herrn fühlen. Diese Entdeckung ist für einen jeden, der noch irgendwie ein wahres Gefühl besitzt, höchst schmerzlich und beschämend.

Das Vorrecht unseres christlichen Glaubens und das Geheimnis seiner Kraft besteht darin, dass alles, was er besitzt, und alles, was er darbietet, in einer Person enthalten ist. Während so vieles andere sich als schwach erwiesen hat, zeigt der Glaube gerade darin seine Kraft, dass er den Christus zum Mittelpunkt besitzt, und dass er keinen Kreis ohne diesen Mittelpunkt, keine Erlösung ohne diesen Erlöser, keine Seligkeit ohne diesen Seligmacher hat. Das gerade ist es, was den christlichen Glauben für Menschen, die durch diese Welt zur Herrlichkeit gehen, passend macht und was diesen Glauben zu einem Licht macht, das heller scheint als die Sonne. Alles andere erscheint, im Vergleich damit, nur wie das Licht des Mondes, das zwar auch glänzt, dabei aber kalt und unwirksam ist, während hier Licht und Leben eins sind.

Wie groß ist der Unterschied, ob man sich einer Sammlung von Vorschriften unterwirft oder sich an ein liebendes Herz flüchtet, ob man irgend ein System annimmt oder sich fest an eine Person klammert! Mögen wir es nie aus den Augen verlieren, dass unsere Schätze in einer Person aufbewahrt sind, die aber nicht nur für eine einzelne Generation ein lebender und gegenwärtiger Lehrer und Herr war und danach aufhörte dies zu sein, sondern die für alle Generationen zu allen Zeiten lebendig und gegenwärtig bleiben wird.

(Aus J. G. Bellet: „Die Herrlichkeit Jesu Christi in Seiner Menschheit“)

Kurz und knapp

"Jesus vergoss Tränen."  Johannes 11 Vers 35

" Freut euch allezeit." 1. Thessalonicher 5 Vers 16

Das sind die beiden kürzesten Verse in der Bibel. Aber wie inhaltsreich sind sie doch! 

Jesus Christus, der ewige Sohn Gottes, lebt als Mensch hier auf der Erde. Und er empfindet wie ein Mensch und zeigt das auch.

Wiedergeborene Christen haben immer Grund zur Freude. Dabei sind sie nicht weltfremd oder abgehoben. Aber trotz mancher Schwierigkeiten und Nöte gibt es immer auch einen Grund zur Freude.

 

Börsencrashs

Die Börsen spielen im Moment wieder verrückt. An einem Tag gehts 3% nach unten, dann wieder nach oben. Anreiz genug, den schnellen Euro zu verdienen:
„Bemühe dich nicht, reich zu werden, lass ab von deiner Klugheit. Willst du deine Augen darauf hinfliegen lassen, und siehe, fort ist es? Denn sicherlich verschafft es sich Flügel wie ein Adler und fliegt zum Himmel“ (Sprüche, Kapitel 23, Verse 4 und 5).

Diese Bibelverse erinnern mich an ein altes Börsengedicht:
„Die Finanzen sind zerrüttet. An der Börse hat‘s gekracht.
Da hab ich aus meinen Aktien den Kindern Drachen gemacht.
Mit ihnen zog ich zu Felde, wo sanft die Lüfte weh‘n.
So konnt‘ ich meine Aktien noch einmal steigen sehn.“

Was sich hier recht lustig anhört, ist für manchen Christen bittere Wahrheit gewesen. Weil wir uns so schwer tun, auf Gottes Wort zu hören, und weil wir die Warnung des Herrn so leicht nehmen, der uns eindringlich im Alten Testament und auch im Neuen Testament davor warnt, reich werden zu wollen. Oftmals lernen wir nur aus praktischer Erfahrung.

Hoffentlich nicht, indem uns das Geld praktisch zwischen den Fingern zerrinnt …

Kleiner Fisch und großer Fisch

„Alle Dinge dienen dir.“ Psalm 119 Vers 91

„Geh an den See, wirf eine Angel aus und nimm den ersten Fisch, der heraufkommt, tu sein Maul auf, und du wirst einen Stater finden; den nimm und gib ihnen für mich und dich.“   Matthäus 17 Vers 27

Und der HERR bestellte einen großen Fisch, um Jona zu verschlingen; und Jona war im Bauch des Fisches drei Tage und drei Nächte…Und der HERR befahl dem Fisch, und er spie Jona an das Land aus.“ Jona 2 Verse 1 und 11

Alle Dinge stehen Gott, dem Schöpfer, zur Verfügung. Egal, ob sie klein oder groß sind. Er kann sogar den Fischen befehlen und sie müssen gehorchen.

Wenn sogar die Fische Gott zur Verfügung stehen und ihm gehorchen, wieviel mehr wir.

Vielleicht sind wir nur „kleine Fische“ mit begrenzten Möglichkeiten, trotzdem sind wir für Jesus Christus wertvoll, und unsere Aufgaben sind wichtig für ihn.

Vielleicht sind wir Fische mit einem „großen Maul“, dann haben wir andere Aufgaben, die aber nicht wichtiger sind, als bei den kleinen Fischen.

Der kleine Fisch hätte Jona nicht verschlucken können und im Maul des großen Fisches hätte man die kleine Münze gar nicht gefunden. So sind auch wir verschieden und haben unterschiedliche Aufgaben. Wir müssen die Aufgaben nur sehen und tun!

Christus und nichts anderes

Du sagst, dass du in Christus bist. Wenn du in Christus bist, ist Christus in dir: Dann lass mich Christus sehen und nichts anderes.

Aus: „Hilfe auf dem Glaubensweg“ von J.N.Darby

Unverantwortlich!

Es ist eigentlich unverantwortlich, wenn ich meinen Mitmenschen verschweige, was sie tun müssen, um wie ich ewiges Heil zu erlangen! Weiß mein Arbeitskollege, den ich täglich sehe, von meinem „Geheimnis“, von dem tiefen Frieden, den ich genieße, aber er noch nicht?

Hoffentlich hat niemand meiner Bekannten, die nicht gläubig sind, irgendwann den berechtigten Vorwurf an mich, dass ich ihm nie von dem Heilsplan Gottes ezählt habe, wenn er sieht, dass ich an der Seite des Herrn Jesus stehe. Es liegt an mir!

„Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung.“ (Markus 16,15)

Was denn?

„Und sie blieben niedergeschlagen stehen.“

Was denn? Lukas 24 Verse 17 und 19

Wenn es Probleme gibt, dann kann es hilfreich sein, darüber zu reden. So war es bei den beiden Menschen, die nach Emmas unterwegs waren. Sie erlebten eine große Enttäuschung. Alle ihre Erwartungen waren von jetzt auf gleich wie eine Seifenblase zerplatzt. Da kam ein Wanderer und stellt diese einfache Fragen: „Was denn?“ Schon sprudelt es förmlich aus ihnen heraus: „Das von Jesus…Wir aber hofften,…Aber auch einige Frauen haben uns außer uns gebracht…;ihn aber sahen sie nicht.“ (Lukas 24 Verse 19 bis 24)

Nachdem der Herr Jesus ihnen einen wunderbare Erklärung geben hatte, sie dadurch neue Energie und neuen Mut bekommen hatten, konnten sie sagen: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er auf dem Weg zu uns redete…?“ Lukas 24 Vers 32

Wenn Du in Schwierigkeiten bist, fragt Dich Jesus Christus auch: „Was denn?“ (Vielleicht durch eine Person, die Dich gerade heute auf Deine Probleme anspricht). Dann schütte Ihm doch Dein Herz aus. Und dann gibt Er Dir ganz sicher eine Antwort (Vielleicht gerade durch die Person, die Dich gefragt hat).

keine Furcht

Sieben Gruende, sich nicht zu fuerchten:

1) …ich habe dich erloest.
2) …ich habe dich bei deinem Namen gerufen.
3) …du bist mein.
4) …ich bin dein Gott.
5) …ich bin dein Erretter.
6) …du bist teuer, wertvoll in meinen Augen.
7) …ich habe dich lieb.

Jesaja 43 Vers 1 bis 5

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