Bibel-Blog

Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Feigenblätter

In der letzten Woche wurde bekannt, dass junge Leute deutlich konsequenter beim sexuellen Verkehr an das Verhüten denken als in früheren Jahren. Das wurde in den Medien groß herausgestellt und gelobt. Mich erinnert das an den Versuch von Adam und Eva, die Folgen ihrer Sünde mit Feigenblättern zu überkleiden. Sie waren Gott ungehorsam gewesen, indem sie vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen gegessen hatten. Dadurch erkannten sie zum ersten Mal, dass sie nackt waren. Der Versuch scheiterte – Gott offenbarte Adam und Eva ihre Sünde – und vor Gott hatten sie auch mit Feigenblättern Angst.
Auch heute wird der Versuch, die gesundheitlichen Folgen der Sünde außerehelichen Geschlechtsverkehrs – nämlich Nachwuchs und Krankheiten wie Aids – zu verhindern, scheitern. Zuweilen verhinderte man weder ein Kind noch eine Krankheit. Und die Schuldgefühle kann man mit Verhütungsmethoden ohnehin nicht entsorgen. „Es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht“ (Hebräer 9,27).

Ausblick der Herrlichkeit

Die Menschen leben im Allgemeinen für das Hier und Jetzt. Darauf ist alles im Leben ausgerichtet. Daran wird fast nur gedacht. Wer denkt schon an die Ewigkeit, die Zeit nach unserem Sterben? Bestenfalls wird es zwar irgendwie gefühlt, aber gedanklich unterdrückt oder einfach ausgeblendet.

In Psalm 17 beschreibt David in einem Gebet die Menschen mit den Worten:

„Ihr Teil ist in diesem Leben, und ihren Bauch füllst du mit deinem Schatz; sie haben Söhne die Fülle, und ihren Überfluss lassen sie ihren Kindern.“  Psalm 17,14

Tatsächlich – alles, was die Menschen genießen, kommt letztlich von Gott ("ihren Bauch füllst du mit deinem Schatz"). Ohne Rohstoffe, deren Wachstum Gott schenkt, funktioniert hier nichts. Die Menschen sorgen für ihre Kinder, für ihre Zukunft, aber alles immer nur im Hinblick auf ein Leben auf dieser Erde, in dieser Welt.

Doch David betet weiter im nächsten Vers:

„Ich, ich werde dein Angesicht schauen in Gerechtigkeit, werde gesättigt werden, wenn ich erwache, mit deinem Bild.“   Psalm 17,15

Eine völlig andere Perspektive eröffnet sich unseren Augen. David spricht hier von dem Leben nach seinem irdischen Leben – und das, obwohl er noch wenig verstehen konnte von der Auferstehung in Christus! Er wusste dennoch, dass er eines Tages Gottes Angesicht sehen würde in einer Szene, wo Gerechtigkeit wohnt. Gott hatte ihm offenbart, dass er eines Tages Ihn, seinen Gott sehen wird und dann „gesättigt“ sein wird allein durch das Anschauen seiner, Gottes, Herrlichkeit "im Angesicht Christi" (2. Korinther 4,6.)

Wie viel mehr gilt das für einen Gläubigen der Christenheit, der Christus, die Offenbarung Gottes, kennt!

Das ist ein Ausblick, den kein ungläubiger Mensch kennt – und versteht. Es stellt sich die Frage, wie wertvoll uns, die wir Christus kennen, diese herrliche Zukunft dort ist, wo alles Licht und Liebe ist. 

Bereit, Gott zu begegnen?

"Schicke dich an, deinem Gott zu begegnen! " 

Die Bibel, der Prophet Amos, Kapitel 4 Vers 12

Glauben Sie bitte nicht, Sie kämen darum herum, sich mit Gott zu beschäftigen! Sie werden es eines Tages tun, ob Sie wollen oder nicht. Es gibt zwei Möglichkeiten:

  1. Sie nehmen da Heil Gottes in Christus an, das Er dem Sünder immer noch anbietet: Wer an Christus und sein stellvertretendes Sterben am Kreuz von Golgatha glaubt und es für sich in Anspruch nimmt, ist für ewig gerettet und hat Gott zum liebenden Vater. Ein solcher darf Gott in Christus begegnen in Frieden!
  2. Sie nehmen das Heil Gottes in Christus zeit Ihres Lebens nicht an. Dann werden Sie Gott als Ihrem Richter eines Tages begegnen. Ausführen wird der Herr Jesus dieses Gericht (nachzulesen in Offenbarung 20 Vers 11 bis 15).

Vor einigen Wochen sind sechs junge Menschen auf der A 5 in Süddeutschland bei einem schrecklichen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Ganz plötzlich war dieser Geisterfahrer da und Sekundenbruchteile später waren sie alle tot – und damit in der Ewigkeit! Ob wohl diese Menschen bereit waren, Gott zu begegnen? 

Bist DU bereit dazu? Was ist, wenn es heute noch passiert?

Früh

„Früh wirst du, Herr, meine Stimme hören, früh werde ich dir mein Anliegen vorstellen und harren.“ (Psalm 5,4)

Früh morgens, als die anderen im Haus noch schlafen, stehe ich auf, mache mir einen Kaffee, nehme mir meine Bibel und setze mich draußen an die frische Luft. Die Zeit nutze ich, um Gemeinschaft mit meinem Herrn zu haben, um zu Ihm zu reden und Ihn durch sein Wort zu mir reden zu lassen. Das stärkt mich für den Tag, lässt mich mit der richtigen Ausrichtung und Ausrüstung den Tag durchleben, damit Er durch mein Leben verherrlicht wird. 

Wie schön wäre es, wenn das immer gelingen würde! Wir wissen, wie nötig wir das haben, und doch sind wir darin oft so nachlässig – zumindest stelle ich das leider bei mir fest. Nehmen wir den Vers aus Psalm 5 als Impuls, wieder mit mehr Energie früh am Tag die Gemeinschaft mit dem Herrn zu suchen.

Hinschauend auf Jesus (2)

Hinschauend auf Jesus,…

…den Gekreuzigten, um in Seinem Blut Erlösung, Vergebung und Frieden zu finden.

…den Auferstandenen, um in Ihm die Gerechtigkeit zu finden, die uns allein gerecht macht, sodass wir trotz unserer vollkommenen Unwürdigkeit mit Kühnheit und in Seinem Namen vor Dem nahen können, der Sein Vater und unser Vater ist, Sein Gott und unser Gott.

(aus dem Französischen – nach Théodore Monod, 1874 / Helen Willis)

Glaube – Errettung – Anbetung

"Und das Volk glaubte; und als sie hörten, dass der Herr die Kinder Israel heimgesucht, und dass er ihr Elend gesehen habe, da neigten sie sich und beteten an." (2. Mose 4 Vers 31)

Wir freuen uns, wenn wir dies lesen.

Erstens glaubte das Volk dem, was Gott durch Mose und Aaron geredet hatte. Dann stellten sie fest, dass der Herr ihre Notlage in Ägypten gesehen hatte und dies führte sie dazu, anzubeten.

Für einen gläubigen Christen ist bzw. war es ähnlich. Wir durften daran glauben, dass Gott uns erretten wollte, wir freuen uns, dass Ihm unser Sündenelend nicht egal war und Er uns erlösen wollte. Und dies führt uns dann zur Anbetung. Dies ist das Endziel jeder Offenbarung Gottes, und besonders der Offenbarung in seinem Sohn.

 

Mitfreuen

"Freude lässt sich nur voll auskosten, wenn sich ein anderer mitfreut", sagte Mark Twain einmal. Ob man das "nur" stehenlassen muss, ist sicher zweifelhaft. Aber Freude ist schöner, wenn man sie teilen kann! "Wenn ein Glied verherrlich twird, so freuen sich alle Glieder mit" (1. Korinther 12,26). Das gilt aber nicht nur für uns untereinander. Gott wollte seine Freude am Sohn, am Herrn Jesus, nicht ewig allein besitzen. Daher hat Er aus uns, die wir Sünder waren, Kinder Gottes gemacht. Das muss man sich einmal vorstellen: Wir dürfen an Gottes Freude Anteil haben, uns mit Ihm mitfreuen. Gewaltige Würde, die Gott uns schenkt.

Tödliche Gleichgültigkeit

Gott sagt in der Bibel deutlich und an vielen Stellen, dass Er einmal die Welt richten wird. Dabei geht es jedoch nicht nur um Verbrecher und ihre bösen Taten, um Mörder und Terroristen. In der Bibel, im Propheten Zephanja, Kapitel 1 Vers 6 heißt es, dass Gott diejenigen richten wird, „die den HERRN nicht suchen noch nach ihm fragen“.

Wer fragt heute noch nach Gott? Wer sucht Ihn? Was Zephanja hier beschreibt, ist Gleichgültigkeit gegenüber Gott. Ist auch Dir Gott einfach egal? Ist Dir egal, was Er in der Bibel, seinem Wort sagt? Egal, dass Er seinen Sohn Jesus Christus auf diese Erde gesandt hat, um Ihn für Sünder zu richten? Egal, dass Gott als Dein Schöpfer einen Anspruch an Dich hat? Dann gilt für Dich auch das Zitat aus Zephanja 1. Diese Gleichgültigkeit wird eines Tages zum ewigen Tod führen.

Doch Gott will den Menschen retten, darum hat Er seinen Sohn gegeben! Für alle, welche die Gleichgültigkeit ablegen wollen und von Herzen nach Gott fragen, gilt das Wort aus der Bibel, Apostelgeschichte 16 Vers 23:

„Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden!“

Und im ersten Johannesbrief, Kapitel 1 Vers 9 liest man:

„Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“

Die „Kirche“, Jesus Christus und die Bibel

Ich las vor kurzer Zeit ein Interview der F.A.Z. mit Karl Kardinal Lehmann, dem Bischof in Mainz.

Zum Inhalt hatte dieses Gespräch Themen wie Kirchenpolitik, Theologie und Ökumene, aber erschreckenderweise wurde in keinem Satz Gott oder Sein Sohn Jesus Christus erwähnt.

Es wurde über Theologie und Philosophie unter Nennung der Namen Ratzinger, Heidegger, Kant, Marx und Hegel gesprochen, aber kein Wort vom Wort Gottes, der Bibel und ihrem Autor.

Wie sieht’s bei Dir und mir aus? Ist der Herr Jesus und Sein Wort „das Thema“ unseres Lebens?

Der maßgeschneiderte Anzug zählt vor Gott nicht

Heute war ich mit einigen Kollegen in der Vorstandsetage meines Arbeitgebers und hörte mir die Rede eines Vorstandsmitglieds an. Anschließend sagte mein Kollege zu mir: „Einmal dort oben bringt denen ihr maßgeschneiderte Anzug nichts mehr. Den müssen sie hier lassen. Dort stehen sie vor Gott wie jeder andere Mitarbeiter auch.“

Wie recht er damit hatte. Denken wir auch immer daran, dass alle die Reichtümer und Ehren, die wir hier auf der Erde zu sammeln suchen, für die Ewigkeit völlig wertlos sind? Paulus konnte sagen: „Ja, wahrlich, ich achte auch alles für Verlust wegen der Vortrefflichkeit der Erkenntnis Jesu Christi, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und für Dreck achte, damit ich Christus gewinne.“

Ach, wie weit bleiben wir hinter diesem Beispiel zurück!

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