Ein Glaubensimpuls für jeden Tag Bibel-Blog
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Sonntag, 4. März 2018

Gott schreibt

Zur Zeit des Alten Testaments schrieb Gott mit dem Finger auf Tontafeln das auf, was er seinem Volk mitteilen wollte.

“Und er gab dem Mose, als er auf dem Berg Sinai mit ihm ausgeredet hatte, die zwei Tafeln des Zeugnisses, Tafeln von Stein, beschrieben mit dem Finger Gottes.” 2. Mose 31 Vers 18

“Und die Tafeln waren das Werk Gottes, und die Schrift war die Schrift Gottes, eingegraben in die Tafeln.” 2. Mose 32 Vers 16

Als der Herr Jesus hier auf der Erde lebte, schrieb er mit dem Finger etwas in den Staub des Bodens.

“Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde.” 

“Und wiederum bückte er sich nieder und schrieb auf die Erde.” Johannes 8 Verse 6 und 8

Für uns hat Gott etwas aufschreiben lassen.

“Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit,damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk völlig geschickt.” 2. Timotheus 3 Vers 16

 

Klaus Brinkmann

Dienstag, 27. Februar 2018

Immer wieder die Frage nach dem Sinn…

Jeder Mensch wird einmal über den Sinn des Lebens nachdenken. Wenn er es tut, kommen ihm, wenn er ehrlich ist, wahrscheinlich ähnliche Gedanken wie dem Prediger in der Bibel, Buch des Predigers, Kapitel 1 Vers 2-11:

Eitelkeit der Eitelkeiten!, spricht der Prediger; Eitelkeit der Eitelkeiten! Alles ist Eitelkeit. Welchen Gewinn hat der Mensch bei all seiner Mühe, womit er sich abmüht unter der Sonne? Ein Geschlecht geht, und ein Geschlecht kommt; aber die Erde besteht ewiglich.  […]

Alle Dinge mühen sich ab: Niemand vermag es mit Worten völlig zu erschöpfen. Das Auge wird des Sehens nicht satt, und das Ohr nicht voll vom Hören. Das, was gewesen, ist das, was sein wird; und das, was geschehen, ist das, was geschehen wird. Und es ist gar nichts Neues unter der Sonne. Gibt es ein Ding, von dem man sagt: Siehe, das ist neu, längst ist es gewesen in den Zeitaltern, die vor uns gewesen sind. Da ist kein Andenken an die Früheren; und für die Nachfolgenden, die sein werden, für sie wird es auch kein Andenken bei denen geben, die später sein werden.

Doch es gibt eine andere Sicht auf den Lauf der Dinge, wenn man Gott hineinbringt und erkennt, dass Er dem Leben einen Sinn geben will. Das hat Eleonore Fürstin von Reuß erkannt, die das Treiben der Menschen ebenso wie der Prediger bewertet, aber einen Standpunkt einnimmt, der dem Herzen wahre Ruhe gibt.  Sie dichtete folgendes Lied:

Ich bin durch die Welt gegangen, und die Welt ist schön und groß,
und doch ziehet mein Verlangen mich weit von der Erde los.

Ich habe die Menschen gesehen, und sie suchen spät und früh,
sie schaffen, sie kommen und gehen, und ihr Leben ist Arbeit und Müh.

Sie suchen, was sie nicht finden, in Liebe und Ehre und Glück,
und sie kommen belastet mit Sünden und unbefriedigt zurück.

Es ist eine Ruh vorhanden für das arme müde Herz;
sagt es laut in allen Landen: Hier ist gestillet der Schmerz.

Es ist eine Ruh gefunden für alle, fern und nah,
in des Gotteslammes Wunden, am Kreuze auf Golgatha!

Diese Ruhe will Gott auch heute noch den Menschen schenken – wenn sie nur wollen!

Henning Brockhaus

Sonntag, 25. Februar 2018

Konsequenzen

Bei den olympischen Winterspielen hat sich die deutsche Eishockeymannschaft die Silbermedaille erspielt. Das ist deshalb so besonders, weil keiner damit gerechnet hat, dass diese Mannschaft so weit kommt. 1976 gab es die Bronzemedaille für das deutsche Team – und man spricht bis heute (42 Jahre später) noch darüber. Jetzt die Silbermedaille – “Für die nächsten 50 Jahre wird jeder von diesem Team reden.”, wird einer der Spieler zitiert. Die Konsequenz sollte dann sein: „Wenn nicht jetzt ein Boom - wann dann?“

Es gibt besondere Ereignisse, an die sich die Menschen auch nach vielen Jahren noch erinnern. Auch an das größte Ereignis der Menschheitsgeschichte erinnern sich die Menschen nach 2000 Jahren noch: An den Tod von Jesus Christus am Kreuz auf Golgatha. Aber die entscheidende Frage ist: Welche Konsequenz hat diese Erinnerung?

Folgende Möglichkeiten gibt es:

  1. Ich glaube daran, dass ich ein Sünder bin und einen Heiland nötig habe. Dann nehme ich für mich in Anspruch, dass Jesus Christus für mich und meine Sünden gestorben ist, und ich bin für immer gerettet.
  2.  Ich betrachte es als eine historische Begebenheit. Damit ist die Angelegenheit für mich erledigt, und ich gehe ewig verloren.

“Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden.” Apostelgeschichte 16 Vers 31

“Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.” Johannes 3 Vers 16

Klaus Brinkmann

Sonntag, 11. Februar 2018

Welttag der Ehe

Der Welttag der Ehe ist am 11. Februar 2018. Der Welttag der Ehe findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im Februar statt. (kleiner kalender)

“Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, seines Gleichen. … und Gott der HERR baute aus der Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, eine Frau, und er brachte sie zu dem Menschen. … und sie werden ein Fleisch sein.”  1 Mose 2 Verse 18 und 22 und 24

“Und Isaak nahm Rebekka, und sie wurde seine Frau, und er hatte sie lieb.” 1. Mose 24 Vers 67

Gott hat schon für die ersten Menschen auf der Erde die Ehe eingerichtet. Und zwar, weil er die Menschen liebte und ihnen Gutes tun wollte. Und bis heute ist die Ehe die von Gott vorgesehene Lebensgemeinschaft von Mann und Frau. Wer sich daran hält, wird erfahren, dass Gott uns damit große Freude und Segen schenken möchte.

Klaus Brinkmann

Sonntag, 4. Februar 2018

Zu den Füssen des Herrn Jesus

“Maria, die sich auch zu den Füssen Jesu niedersetzte und seinem Wort zuhörte.” Lukas 10 Vers 39

Das Wort Gottes hören und zu sich sprechen lassen.

“Als nun Maria dahin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füssen.” Johannes 11 Vers 32

Mit der Not zum Herrn Jesus kommen um Hilfe zu erfahren.

“Da nahm Maria ein Pfund Salböl von echter, sehr kostbarer Narde und salbte die Füsse Jesu.” Johannes 12 Vers 3

Dem Herrn Jesus seine ganze Wertschätzung geben.

Den Platz zu den Füssen des Herrn Jesus einzunehmen ist auch heute noch möglich und ist mit sehr großem Segen verbunden.

Klaus Brinkmann

Sonntag, 21. Januar 2018

Der gute Hirte

Kleine Lämmer, die verloren,

suchte stets der gute Hirt`,

keines hat Er je vergessen,

das verloren und verirrt.

 

Und Er ging trotz Dorn und Hecken,

weit und breit durchs ganze Land,

bis Er müde und verwundet,

eines Seiner Lämmer fand.

 

Nahm es dann auf Seine Arme,

heilte sanft all seinen Schmerz;

kleine Lämmer, die verloren,

zieht der Heiland an Sein Herz.

 

Kleine Lämmer, die verloren,

sucht noch stets der gute Hirt`.

Ja, er ruft sie alle, alle –

ob wohl jedes kommen wird?

Klaus Brinkmann

Freitag, 19. Januar 2018

Sturm

Wegen des Sturms, der in dieser Woche über Deutschland hinwegfegt, fiel mir ein Wort aus Hosea 8 Vers 7 ein:

„Wind säen sie, und Sturm ernten sie.“

Gottes Grundsatz ist, dass wir das ernten, was wir gesät haben. Es ist wie im natürlichen Leben: Wer Weizen sät, wird keinen Roggen ernten, sondern Weizen.

“Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten! Denn was irgend ein Mensch sät, das wird er auch ernten. Wer für sein eigenes Fleisch sät, wird von dem Fleisch Verderben ernten; wer aber für den Geist sät, wird von dem Geist ewiges Leben ernten“ (Gal 6,7.8).

Henning Brockhaus

Sonntag, 7. Januar 2018

Abseits der Piste

In den letzten Tagen gab es mehrere Meldungen über Lawinenabgänge in den Bergen. Dabei sind Menschen zu Tode gekommen. Menschen, die mit ihren Skiern abseits der Piste unterwegs waren und von den Lawinen überrollt wurden. Der Grund, sich in solche Gefahr zu begeben, ist nicht selten der besondere Nervenkitzel oder der besondere Spaßfaktor. Dafür sind die Menschen sogar bereit, ihr Leben aufs Spiel zu setzen.

Auch auf geistlichem Gebiet kann man sich “abseits der Piste” bewegen. Man verlässt den von Gott gegebenen oder empfohlenen Rahmen und begibt sich in große Gefahr.

“Begib dich nicht auf den Pfad der Gottlosen und beschreite nicht den Weg der Bösen. Lass ihn fahren, geh nicht darauf; wende dich von ihm ab und geh vorbei.” Sprüche 4 Verse 14 und 15

Bewegen wir uns im Gegensatz dazu auf dem Weg, den Gott uns zeigt, gilt die folgende Zusicherung:

“Der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Morgenlicht, das stets heller leuchtet bis zur Tageshöhe.” Sprüche 4 Vers 18  

 

Klaus Brinkmann

Donnerstag, 4. Januar 2018

Zum neuen Jahr

Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl;
das macht die Seele still und friedevoll.
Ist’s doch umsonst, dass ich mich sorgend müh,
dass ängstlich schlägt mein Herz, sei’s spät, sei’s früh.

Du weißt den Weg für mich, du weißt die Zeit,
dein Plan ist fertig schon und liegt bereit.
Ich preise dich für deiner Liebe Macht,
ich rühm die Gnade, die mir Heil gebracht.

Du weißt, woher der Wind so stürmisch weht,
und du gebietest ihm, kommst nie zu spät,
drum wart ich still, dein Wort ist ohne Trug,
du weißt den Weg für mich, das ist genug.

Hedwig von Redern

Henning Brockhaus

Montag, 1. Januar 2018

Seine Hand ist nicht zu kurz, um zu retten

Viele Menschen, vielleicht auch viele der Leser, waren schon einmal in einer scheinbar ausweglosen Situation. Auch wiedergeborenen Christen ist das nicht unbekannt, im Gegenteil.

Oft tragen jedoch wir selbst die Schuld an unserer Situation, wie damals das Volk Israel, über das Gott ein vernichtendes Urteil ausprechen muss. (Jesaja 59, 1-8). Ach, wären sie doch umgekehrt zu ihrem Gott, dann wäre ihnen Rettung zuteil geworden, denn Gott sagte ihnen und auch uns heute ganz klar:

“Siehe, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz, um zu retten, und sein Ohr nicht zu schwer, um zu hören.” (Jesaja 59,1)

Egal, worin wir gefehlt haben, es gibt immer einen Weg zurück. Bin ich in einer ausweglosen Situation, in die ich mich durch meine Untreue selbst gebracht habe, so zieht der Herr mich in seiner Gnade mit seiner Hand zurück zu sich. Seine Hand ist nie zu kurz. “Wenn wir untreu sind, er bleibt treu.” (2.Tim. 2,13)

Doch diese Bibelstelle ist auch eine Art Warnung: Wenn wir untreu sind – Er bleibt treu, sich selbst, Seiner Heiligkeit, Seinem Wesen. Er kann also keinen Weg der Untreue mitgehen, weil es seinem Wesen widerspräche. Aber Er will uns auf einen Weg der Treue zurückbringen.

Bernhard Brockhaus